Fahrerlose Transportsysteme
Ver- und Entsorgung von Druckmaschinen per FTS
Zahlreiche Unternehmen setzen in der Intralogistik auf FTS, um die Effizienz zu steigern und dem Fachkräftemangel zu begegnen. So auch die GGP Media GmbH in Pößneck, Thüringen.
Angesichts des Fachkräftemangels und steigender Kosten entschied sich das Unternehmen im März 2024 für den Einsatz eines FTS. Dieses ist seitdem im 24-Stunden-Betrieb. Bisher wurden die Materialtransporte in der Produktion manuell ausgeführt, was zu einem Engpass führte: „Wir hatten zunehmend Probleme, Fachkräfte zu finden und mussten daher nach zukunftssicheren Alternativen suchen“, berichtet Matthias Stumpf, Leiter Intralogistik bei GGP Media. „Steigende Lohnkosten und der Fachkräftemangel machten den Einsatz eines FTS immer attraktiver, um eine zuverlässige und effiziente Lösung ohne zusätzlichen Personalaufwand zu finden.“
Simulation hilft bei der Planung
Vor Implementierung des FTS wurde eine Materialfluss-Simulation durchgeführt. Diese lieferte Erkenntnisse zur optimalen Anzahl der Fahrzeuge und zu potenziellen Engpässen im Layout. Ziel war es, die Transportprozesse zwischen den Druckmaschinen und dem Hochregallager zu automatisieren. Für die Anforderungen von GGP Media entwickelte ek robotics ein Konzept mit drei fahrerlosen Transportfahrzeugen der modularen Baureihe Vario Move. Diese Fahrzeuge sind mit verkürzten Gabelzinken und Gegengewichten ausgestattet, um die Fertigwaren auf Europaletten aufzunehmen und sicher an die Übergabestationen des Hochregals zu transportieren.
Die Erfahrungen von GGP Media verdeutlichen laut Unternehmensangaben, dass automatisierte Systeme nicht nur zu einer Kosten- und Effizienzsteigerung führen, sondern auch gut in bestehende Arbeitsumgebungen integriert werden können.










