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Seehafen Brake zentraler Agrarlogistik-Standort in Europa
Bereits seit Ende Dezember steht sie den Kunden des Braker Hafen zur Verfügung, heute wurde die neue Siloanlage für Getreide und Futtermittel mit einer Lagerkapazität von 47.000 Tonnen in einer offiziellen Feierstunde eingeweiht. Mit dem Bau des neuen 90 m hohen Silos 6 hat sich nicht nur die Braker Hafensilhouette deutlich verändert, die Maßnahme mit Kosten von rund 22,5 Millionen Euro gilt zudem als größte Einzelinvestition in der Unternehmensgeschichte der J. Müller Aktiengesellschaft. Der Seehafen Brake baut damit seine führende Rolle als Agrarlogistik-Standort in Europa weiter aus.

Notwendig geworden war der Siloneubau, um den steigenden Anforderungen des Marktes an höhere Umschlagsgeschwindigkeiten und die separierte Lagerung von Agrargütern zu begegnen. „Seit der Inbetriebnahme des Silo Ende vergangenen Jahres konnten wir die Löschvorgänge und Lagerprozesse deutlich optimieren – ein Gewinn nicht zuletzt für unsere Kunden“, erläuterte Thomas Bielefeld, Geschäftsführer der J. Müller Agri Terminal GmbH & Co. KG. Diesen stünden nun weitere 38 Silozellen, davon 13 Selbstbedienungs-Zellen, als Getreide- und Futtermittellageraum mit einer Kapazität von 47.000 Tonnen zur Verfügung. Die Gesamtlagerkapazitäten des J. Müller Agri Terminal konnten auf 510.000 Tonnen erhöht werden.
Zu den Gästen, die der Vorstandsvorsitzende der J. Müller Aktiengesellschaft Jan Müller zur heutigen offiziellen Einweihung des Silo 6 im Braker Hafen begrüßte, zählten neben zahlreichen Hafenkunden und Wirtschaftsvertretern auch Spitzen aus Politik und Verwaltung. So würdigten auch Ingelore Hering, Leiterin der Abteilung Industrie und Maritime Wirtschaft im Niedersächsischen Wirtschaftsministerium sowie Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in ihren Festansprachen das Engagement des Braker Familienunternehmens. Hering verwies in diesem Zusammenhang zudem auf die Potentiale der Seehäfen in Niedersachsen insgesamt, während Ferlemann auf die Bedeutung der Verkehrsinfrastruktur im Norden abzielte.









