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Die Entwicklung geht weiter
Materialfluss hakt nach: Wo liegen die Grenzen der Energieeffizienz und wieviel Potenzial ist noch ungenutzt? Acht Experten aus der Intralogistik lassen sich in die Karten blicken.
Beumer Group
„Grenzen sehe ich keine“
Materialfluss: Wo liegen die Grenzen der Energieeffizienz?
Thomas Wiesmann:
Bei Beumer entwickeln wir nachhaltige und zuverlässige Hochleistungssortieranlagen für unterschiedliche Waren mit einem ganzheitlichen Ansatz, dem Total Value of Ownership (TVO). Der Total Cost of Ownership-Ansatz betrachtet ausschließlich die ökonomische Seite eines Produkts, TVO baut darauf auf und schließt eine ergonomische Arbeitsplatzgestaltung genauso ein wie ökologische Aspekte. Nachhaltigkeit hat sehr viel mit langfristigem Denken zu tun. Dabei wird besonders Energieeffizienz für die Anwender immer wichtiger: Zum einen ist Energie ein wesentlicher Kostenfaktor, zum anderen werden Normen und Gesetze immer schärfer. Um erfolgreich zu sein, müssen die Anwender Stoffkreisläufe so weit wie möglich schließen und Ressourcen effizienter nutzen. Energieeffizienz und Nachhaltigkeit entscheiden immer mehr über den Erfolg von Unternehmen. Um die Energieeffizienz weiter zu erhöhen, statten wir unsere Sortier- und Verteilanlagen mit dem neu entwickelten Antriebssystem Beumer OptiDrive aus. Mit diesem kann der Anwender bis zu 80 Prozent Energie sparen. Für eine noch höhere Effizienz forschen und entwickeln wir kontinuierlich weiter. Grenzen sehe ich keine.
MFL: Wie viel Potenzial machen Sie für die Produkte und Anwendungen aus Ihrem Hause noch aus, und wo steckt dieses? Wiesmann: In allen Lösungen. Denn Nachhaltigkeit ist für uns kein Trend, sondern ein langfristiges Thema, und war schon immer Teil unseres unternehmerischen Denkens und Handelns. Unser Anspruch ist es, Produktleistung und Verantwortung für Mensch und Umwelt miteinander zu verknüpfen und damit einen neuen Qualitätsstandard zu setzen.
Knapp
„Energieeffizienz muss mit Erfolg einhergehen“ Materialfluss: Wo liegen die Grenzen der Energieeffizienz? Gerald Hofer: Grenzen ergeben sich durch Änderungen bei Gesetzeslagen oder Kundenanforderungen. Außerdem muss sich Energieeffizienz auch ökonomisch abbilden lassen. Wenn man weniger Transporte und weniger Energie benötigt, ist das natürlich aus ökologischer Sicht gut. Realistisch ist dieser Weg nur, wenn auch die Zahlen stimmen. Darüber hinaus muss Energieeffizienz mit wirtschaftlichem Erfolg einhergehen. Denn wer nicht erfolgreich ist, wird kein Niedrigenergie-Gebäude bauen, seine Fahrzeuge nicht gegen sparsamere tauschen und auch nicht in neue Projekte investieren.MFL: Wie viel Potenzial machen Sie für die Produkte und Anwendungen aus Ihrem Hause noch aus, und wo steckt dieses? Hofer: Die Energieeffizienz spielt im Hinblick auf den gesamten Produktlebenszyklus eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung und beim Betrieb von Lagersystemen. Vor allem bei der Software sehen wir noch Potential. Durch kontinuierliche Optimierung und Abstimmung wird der Ressourcenverbrauch gesenkt. Die Produkte der Knapp-Softwarefamilie KiSoft sorgen für Transparenz in den Prozessen, verkürzte Transportwege im Lager, reduzierten Emissionsausstoß, geringere Fehlerquoten und eine höhere Auslieferqualität. Aber Energieeffizienz ist nur ein Teil des Ganzen und hier ist das Potential bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Unser Ziel ist es, unsere Tätigkeiten möglichst ökologisch, ökonomisch und sozial verträglich zu gestalten. Kostenreduktion und die Reduktion des Footprints einer Anlage stehen dabei im Vordergrund. Arbeitsplätze attraktiv zu gestalten, Lärmbelastung zu reduzieren, Softwareschnittstellen anwenderfreundlich zu gestalten sind beispielsweise Themen, an denen wir arbeiten.
Linde Material Handling
„Grenzen der Effizienz verschieben sich stetig“
Materialfluss: Wo liegen die Grenzen der Energieeffizienz?

Linde-Flurförderzeuge sind im letzten Jahrzehnt aufgrund vielfältiger konstruktiver Maßnahmen nochmals deutlich energieeffizienter geworden. Beispielsweise befinden sich die Leistungsteile der Steuerung nicht mehr im Gegengewicht der Elektro-Stapler, sondern gemeinsam mit Fahr- und Hubmotor in einer kompakten Antriebsachse. Aber auch Steuerung und Batterie-Management sind heute noch genauer abgestimmt. Bei Linde Diesel- und Treibgasstaplern konnten durch den Einbau einer Verstellpumpe für die Hubhydraulik und einen elektrischen Lüfter weitere deutliche Energieeinsparungen erzielt werden. Zudem verfügt ein Großteil aller Gegengewichtstapler von Linde über drei verschiedene Fahrmodi, mit denen sich je nach Kundenanwendung das optimale Verhältnis zwischen Energieverbrauch und Leistungsabfrage einstellen lässt. Diese und weitere Maßnahmen zur Minimierung von Verlustleistung und Steigerung der Energieeffizienz haben dazu geführt, dass ein Linde-Dieselstapler mit drei Tonnen Tragfähigkeit heute bis zu zwanzig Prozent weniger Treibstoff pro Betriebsstunde verbraucht als das Vorgängermodell. Und unsere Entwicklungsingenieure arbeiten fortlaufend an neuen technischen Lösungen, mit deren Hilfe sich der Energieverbrauch bei vertretbaren Kosten noch weiter senken lässt. Die Grenzen der Energieeffizienz können sich also in Folge technologischer Fortschritte stetig verschieben.

MFL: Wie viel Potenzial machen Sie für die Produkte und Anwendungen aus Ihrem Hause noch aus, und wo steckt dieses? Lautray: Bei Flurförderzeugen mit Elektroantrieb versprechen neue Antriebstechnologien wie die Lithium-Ionen Technologie weitere Verbesserungen, beispielsweise aufgrund der höheren Energieentnahme und des geringeren Innenwiderstands der Zellen. Potential verspricht zudem ein genauerer Blick auf das „Gesamtsystem Flurförderzeug“ bestehend aus Reifen, Anbaugeräten und Zusatzausrüstung sowie bei Elektrogeräten zusätzlich Batterie und Ladegerät. Wichtige Hinweise und Ansatzpunkte dazu liefert die in unserem Unternehmen eingesetzte Ökobilanzmethodik. Weiteres Potential auf Seiten der Betreiber eröffnet eine konsequente Datenvernetzung der Stapler über Flottenmanagement- und Staplerleitsysteme sowie die direkte Übertragung von Fehlermeldungen in ein Servicezentrum. Auf diese Weise lassen sich Einsatz und Auslastung der Geräte optimieren sowie durch vorausschauende Wartung und Ersatzteillieferungen die Anfahrten der Servicetechniker reduzieren.
psb intralogistics
„Der Prozess ist noch längst nicht abgeschlossen“ Materialfluss: Wo liegen die Grenzen der Energieeffizienz? Werner Klein: Unserer Erfahrung nach ist diese Frage nicht abschließend zu beantworten. psb ist einer der Vorreiter in dem Bereich energieeffizienter Systeme. Schließlich forschen wir seit über 15 Jahren im Bereich Green Efficiency und setzen die Ergebnisse auch jeweils zeitnah um. Dabei haben wir die Erkenntnis gewonnen, dass sich ständig neue Möglichkeiten ergeben, durch die sich die Grenzen der Energieeffizienz permanent verändern. Insbesondere wenn man das Thema auf der Ebene intralogistischer Gesamtsysteme betrachtet, sehen wir derzeit den Entwicklungsprozess als noch längst nicht abgeschlossen an.MFL: Wie viel Potenzial machen Sie für die Produkte und Anwendungen aus Ihrem Hause noch aus, und wo steckt dieses? Klein: Im Bereich Mechanik wird eine Weiterentwicklung der verwendeten Materialien weitere Gewichtsoptimierungen bringen und damit eine Reduzierung des Energieverbrauchs. Energieeffiziente Antriebe und bedarfsgeschaltete Anlagenteile, welche sich vollautomatisch und nur bei konkretem Bedarf einschalten, verbessern die Gesamtenergiebilanz. Auch auf Prozess- und Steuerungsebene wird es durch neue Anlagenkomponenten bzw. -konzepte und Produktinnovationen weitere Fortschritte und Effizienzsteigerungen geben. Einen zusätzlichen Aspekt finden wir auf einem ganz anderen Feld: das richtige Transporthilfsmittel aus dem am besten geeigneten Material: Kunststoff oder Karton? Stahl oder Holz? Auch die optimierte THM-Größe im Packbereich reduziert Versandkosten und optimiert die nachfolgende Transportlogistik. Dies sind nur einige Möglichkeiten aus einer vielfältigen sowie intelligenten Auseinandersetzung mit dem Thema Energieeinsparung, die im frühen Planungs- und Auslegungsstadium beginnt und bei der Realisierung, zum Beispiel mit dem Einsatz von Hochleistungsmotoren (HEM), endet.
Sick
„Intelligente Sensoren liefern wichtigen Beitrag“
Materialfluss: Wo liegen die Grenzen der Energieeffizienz?
Gerhard Mutter:
Lieferketten und Logistikprozesse sind fester Bestandteil der Wertschöpfungsketten vieler Industriesektoren und Branchen. Viele Initiativen sind bereits gestartet, CO2-arme Lösungen und alternative Transportmöglichkeiten sind jedoch noch nicht auf breiter Basis verfügbar.
MFL: Wie viel Potenzial machen Sie für die Produkte und Anwendungen aus Ihrem Hause noch aus, und wo steckt dieses? Mutter: Allein durch die Logistik werden heute weltweit mehr als 5,5 Prozent der Treibhausgasemissionen verursacht. Es gibt also sowohl in der Transport- als auch in der Intralogistik erhebliches Potential. So können Treibhausgasemissionen beispielsweise durch eine erhöhte Transporteffizienz oder ein reduziertes Transportaufkommen reduziert werden. Intelligente Sensorlösungen liefern hierzu einen entscheidenden Beitrag. Verschiedene Initiativen großer Logistikunternehmen zeigen schon heute, dass die Anstrengungen zur Reduktion der CO2- Emission auch Auswirkungen zeigen auf die Verbesserung der Kostenstruktur. Eine wichtige Grundlage für solche Anstrengungen sind eine exakte Steuerung der Abläufe und Prozesse in der Logistik. Die dafür notwendigen Informationen können intelligente Sensoren exakt und zuverlässig liefern. Doch das allein reicht nicht aus. Um fundierte Entscheidungen treffen zu können, muss die Flut der erfassten Daten auch beherrscht und analysiert werden können. Volumenmesssysteme können Pakete in jeder Lage und Form exakt und schnell vermessen, auf dem Fördersystem oder bei großen Objekten auch direkt auf der Palette. Mit kombinierten Volumenmess- und Identifikationssystemen ist es möglich, eine optimale Laderaumausnutzung zu erreichen. In der Logistik werden diese Systeme für die Berechnung von Transportkapazitäten und die Optimierung der Fahrzeugbeladung eingesetzt. Dadurch steigt die Auslastung und die Tourenplanung kann optimiert werden. Solche Konzepte sparen nicht nur Transportkosten ein, sondern führen auch zu einer Reduktion der CO2-Emissionen. Außerdem liefert die vollautomatische Volumenmessung Daten, die wichtige Anhaltspunkte für mögliche Prozessverbesserungen geben. Die ermittelten Daten fließen beispielsweise in Statistiken ein, die die Basis für eine Optimierung von Warenströmen sind.
SSI Schäfer
„Höchste Energiesparklassen sind Standard“ Materialfluss: Wo liegen die Grenzen der Energieeffizienz? Rudolf Muhlfinger: Für SSI Schäfer ist das Thema Nachhaltigkeit ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie und das Portfolio reicht von flüsterleiser Fördertechnik über energiesparende Lagersysteme und innovative Steuerungstechnik bis hin zur Gestaltung ergonomisch optimierter Arbeitsplätze. Die Grenzen der Energieeffizienz liegen jedoch im Spannungsfeld zwischen ökologischer und ökonomischer Betrachtung. Ein Kunde ist sicher bereit, für eine energieeffiziente Anlage mehr zu investieren, wenn sich die Amortisationsdauer nicht verlängert. Aus technischer Sicht werden die Möglichkeiten durch die Anforderungen an Stabilität, Lebensdauer und Durchsatzanforderungen und vor allem das Tagesgeschäft des Betreibers begrenzt. Bei vielen unserer Produkte, wie beispielsweise dem Regalbediengerät (RBG) Exyz, ist die Energieeffizienz jedoch nicht länger eine Frage der Option – höchste Energiesparklassen sind bereits Standard.MFL: Wie viel Potenzial machen Sie für die Produkte und Anwendungen aus Ihrem Hause noch aus, und wo steckt dieses? Muhlfinger: Ein Schwerpunkt liegt nach wie vor im Bereich der technischen Ausführung der Produkte. Hier wurden durch konsequente Leichtbauweise, Totlastkompensation durch Gegengewichte, energieeffiziente Antriebssysteme und Energierückgewinnung schon sehr viele Maßnahmen in unserem Hause realisiert. Die Speicherung regenerativ gewonnener Energie ist ein Aspekt, der verfolgt wird und ist gerade in Bereichen attraktiv, in denen sich der Einbau einer Einheit zur Rückspeisung ins Anlagennetz aufgrund geringer Mengen (zum Beispiel bei Vertikalförderern mit Gegengewicht, Verteilerwagen oder AKL-RBG) nicht rechnet. Ein weit größeres Potenzial sehe ich jedoch im bedarfsgerechten Betreiben einer Anlage, also einem Betrieb, der von den aktuell notwendigen Durchsatzleistungen abhängt. Dazu gehört zum Beispiel das Reduzieren der Parameter eines RBG in Abhängigkeit von den aktuellen Durchsatzanforderungen, denn in Bezug auf den Energiebedarf geht die Geschwindigkeit quadratisch in die Berechnung. Durch ein überlagertes Managementsystem, das die momentanen Anforderungen an Durchsatzleistung kennt und die Belegung von Stauplätzen überwacht, ist diese Maßnahme relativ unkompliziert umsetzbar.
UniCarriers Germany

„Diskussion wird von Elektrostaplern bestimmt“
Materialfluss: Wo liegen die Grenzen der Energieeffizienz?
Herbert Frös:In der Staplerbranche ist das Thema Energieeffizienz stark von der Diskussion über Elektrostapler bestimmt. Diese Geräte weisen bereits heute sehr gute Effizienzwerte auf, denn moderne Drehstrommotoren sind maximal verbrauchsarm und verfügen standardmäßig über Mechanismen zur Energierückgewinnung. Dabei wird Energie, die beispielsweise beim Bremsen oder bei der Verringerung der Geschwindigkeit entsteht, in die Batterie zurückgeführt. Auch die hydraulischen Systeme am Stapler können nach diesem Prinzip zur Energiegewinnung eingesetzt werden. Die Grenzen der Energieeffizienz werden meist durch externe Faktoren gesetzt. Unvermeidliche Verluste entstehen etwa durch Wärme, Reibung oder den Einsatz von Spannungswandlern. Außerdem ist es mit den derzeit am Markt verfügbaren Bleibatterien schwierig, zurückgewonnene Energie verlustfrei aufzufangen. Interessante Forschungsfelder sind daher moderne Speichertechnologien sowie Modelle für einen insgesamt nachhaltigen Staplerbetrieb.
MFL: Wie viel Potenzial machen Sie für die Produkte und Anwendungen aus Ihrem Hause noch aus, und wo steckt dieses? Frös: Beim Thema Energieeffizienz nur auf die Verbrauchswerte eines Staplers zu schauen, reicht nicht aus. Vielmehr spielen die gesamte Lagerplanung und der effiziente Einsatz der Geräte innerhalb des Lagers eine wesentliche Rolle. Hier sehen wir noch großes Potenzial und bieten unseren Kunden umfassende Beratungsleistungen zum Thema, die wir unter dem Stichwort Logistics Analyser (LA) bündeln. Mit diesem Tool simulieren wir unterschiedliche Lagerlayouts und ermitteln mithilfe von Parametern wie Regalbreiten oder Staplerstandzeiten die effizienteste Lösung für den Anwender. Lagerstrategie, Warenein- und ausgang sowie Staplerflotte sind im Endergebnis optimal auf die Anforderungen abgestimmt. Nutzer profitieren von kürzeren Wegen oder vermeiden Leerfahrten – zwei Beispiele dafür, wie sich der Energieverbrauch durch einfache Mittel senken lässt. Eine weitere Möglichkeit, die wir unseren Kunden bieten, ist der Austausch alter Ladegeräte gegen effiziente Hochfrequenz( HF) Ladegeräte.

viastore systems
„Es darf keine Grenzen geben“ Materialfluss: Wo liegen die Grenzen der Energieeffizienz? Philipp Hahn-Woernle: In Sachen Effizienz darf es keine Grenzen geben, und damit auch nicht bei der Energieeffizienz. Wir reden in diesem Zusammenhang übrigens gerne auch von Energiemanagement, also von Methoden und Technologien, Energie intelligent einzusetzen. Dabei geht es natürlich auch um geringeren Verbrauch, aber vor allem jedoch um die Sicherheit, dass eine Anlage in einen geregelten Zustand fährt, wenn es plötzlich zu einer kurzen Unterbrechung der Energieversorgung kommt, und dass sie danach sofort wieder weiterarbeiten kann. Unsere Kunden sparen damit viel Zeit und Geld. Und genau da liegt der Unterschied: Energieeffizienz bedeutet für uns nicht, einzelne Anlagenteile aus Werbegründen mit dem Etikett „Grün“ zu bekleben, sondern unseren Kunden auch auf Dauer einen echten Mehrwert zu bieten.MFL: Wie viel Potenzial machen Sie für die Produkte und Anwendungen aus Ihrem Hause noch aus, und wo steckt dieses? Hahn-Woernle: Potential, Prozesse effizienter und intelligenter zu gestalten, findet man bei einem Lager und Distributionszentrum an vielen Stellen, und jede noch so gute Lösung lässt sich weiter verbessern. Das Thema Energiemanagement habe ich bereits angesprochen. Wichtig ist hier zum Beispiel auch, dass man das gesamte System flexibel an eine schwankende Auslastung anpassen kann, Spitzen sinnvoll verteilt und nur so viel Energie verbraucht, wie auch tatsächlich benötigt wird – und nicht immer auf Höchstlast fahren muss. Die Basis dafür bildet immer ein leistungsfähiges und übergreifendes Warehouse-Management-System, das sämtliche Prozesse zwischen Warenein- und -ausgang intelligent steuert und verwaltet und das dem Anwender die dafür erforderlichen und Nutzen bringenden Kennzahlen übersichtlich zur Verfügung stellt. Dies vermeidet beispielsweise unnötige Fahrwege, überflüssiges Verpackungsmaterial und hilft, Energie und Kosten zu sparen.









