Transport-Vergabe und Echtzeit-Tracking

Martin Schrüfer,

thyssenkrupp Steel Europe erweitert Zusammenarbeit mit Transporeon

Bereits seit 2008 nutzt thyssenkrupp Steel Europe das Time Slot Management von Transporeon. Die nun beschlossene erweiterte Kooperation mit Transporeon erlaubt es dem Hersteller, die Lieferungen an seine Kunden auch außerhalb der Ladezone zu überwachen.

Dank Echtzeit-Tracking (Real-Time Visibility – RTV) kann thyssenkrupp Steel Europe künftig die Position jedes Transports einsehen und steuern – ähnlich wie der Tower an einem Flughafen den Verkehr kontrolliert und seine Zeitslots flexibel zur sicheren Durchführung von Starts und Landungen vergibt. Präzise ermittelte Ankunftszeiten ermöglichen es, die Prozesse in der Ladezone deutlich vorausschauender zu planen als bisher und „just-in-time“ abzuwickeln. So können unnötige Wartezeiten vermieden und Kosten – beispielsweise durch nicht genutzte Kräne, die auf LKW warten – minimiert werden. Dynamisch kann ein neues Zeitfenster vergeben werden, falls sich ein LKW verspätet.

Ingo Brauckmann, CEO Logistics Services & Customer Operations bei TK Steel sagte: „Wir haben uns für Transporeon entschieden, weil wir das Tracking unserer Lieferungen und die Berechnung der genauen Ankunftszeiten besser koordinieren wollen. Die Lösung von Transporeon hilft uns, dies effizient und kostengünstig umzusetzen.

Joachim Schürings, der den Frachteinkauf bei thyssenkrupp Steel Europe verantwortet, ergänzte: „Hinzu kommt, dass wir nun unsere eigens entwickelte e-logistics-Plattform, welche Anfang der 2000er „State of the Art“ war, ablösen können und dadurch weitere Effizienzsteigerungen erzielen.“

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Transporeon CEO Stephan Sieber hob hervor: „Nicht nur thyssenkrupp Steel Europe profitiert von unserer Plattform. Auch mehr als 100.000 Frachtführer erhalten nunmehr die Chance, relevante Transportaufträge aus Duisburg zu erhalten. Insofern bieten wir eine Win-Win-Situation – denn Verlader und Frachtführer gleichermaßen erhalten Vorteile sowohl durch Real-Time Visibility als auch den signifikanten Netzwerkeffekt, den Transporeon bietet!“

Datenbasierte RTV erlaubt es, die Transportzeiten der LKW im Voraus automatisch zu kalkulieren. Die Ankunftszeit wird in 88% der Fälle bereits sechs Stunden im Voraus korrekt angeben. Diesen im Marktvergleich weit überdurchschnittlichen Wert beabsichtigen thyssenkrupp Steel Europe und Transporeon noch weiter zu verbessern. Dafür haben die Partner vereinbart, gemeinsam einen auf künstlicher Intelligenz basierenden Algorithmus speziell für den Bedarf von thyssenkrupp Steel Europe zu entwickeln.

Der Stahlhersteller wird künftig alle Lkw-Lieferungen über die international führende Logistik-Plattform abwickeln. Das Transporeon-Netzwerk ist das größte seiner Art. Mehr als 100.000 Frachtführer greifen darauf zurück. So erhält thyssenkrupp Steel Europe für seine Aufträge das bestmögliche Angebot, um seine Transportkosten zu optimieren und Beladezeiten zu reduzieren. Gleichzeitig entfällt der interne Aufwand für die Bereitstellung und Wartung einer eigens betriebenen Vergabe-Plattform. Transporeon vereinfacht die Frachtvergabe, deren Abwicklung und Steuerung. Die Standorte der thyssenkrupp Steel Europe AG verlassen pro Tag über 700 LKW, die eine Vielzahl verschiedener Flachstahlprodukte an die Kunden ausliefern.

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