Software

Martin Schrüfer,

Carbmee hilft DB Schenker in Stabio bei der Dekarbonisierung der Lieferkette

Die Softwareplattform carbmee GmbH und die DB Schenker Niederlassung in Stabio kooperieren bei der automatisierten Erfassung der Klimaleistung von Lieferanten zur Erreichung der CO₂e-Reduktionsziele.

Christian Heinrich und Robin Spickers. © Carbmee

Die DB Schenker Niederlassung nutzt die Carbon Management Software von carbmee, um die Transparenz in seiner Lieferkette zu erhöhen. Mithilfe der Carbon Management Software ist DB Schenker in der Lage, Daten von Drittanbietern (3PL), die für die Liefererfüllung zuständig sind sowie von Logistikanbietern (4PL), welche Drittanbieter im Auftrag von DB Schenker verwalten, zu integrieren. Die Auswertung der Daten dient als Grundlage einer Dekarbonisierungsstrategie und ist Voraussetzung um Handlungsoptionen zur Reduktion von Emissionen für die Kunden von DB Schenker aufzudecken. Nach der Testphase von einem Jahr ist eine Ausweitung auf weitere Kunden geplant.

Mit dem "Environmental Intelligence System" kann DB Schenker die Kosten und Vorteile zwischen Kohlenstoffreduzierung, Kohlenstoffkosten und allgemeinen Kosten bewerten, um eine nachhaltige und profitable Wertschöpfungskette des Unternehmens zu gewährleisten.

„Seit wir carbmees EIS-Plattform nutzen, haben wir volle Transparenz über 100% unserer jährlichen Emissionen und können unsere CO2e-Hotspots genau lokalisieren - sei es für Transportarten, Versandwege, Länder oder Marken, die wir beliefern. Über die EIS-Plattform können wir zudem mit unseren Kunden zusammenarbeiten, um so gemeinsam Emissionen zu reduzieren und die Kosten von Initiativen zur CO2e-Reduktion gerecht zu verteilen.“, erklärt Daniel Kramm, Global Project Teamlead at DB Schenker, Stabio.

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Die carbmee GmbH mit Sitz in Berlin nutzt KI- und Automatisierungstechnik, verbunden mit LCA-Methodik, um Hotspots zu identifizieren und zielgerichtete Maßnahmen zu treffen. Die Plattform bietet ein Dashboard, mit dem Ergebnisse zur verbesserten Interaktion mit Kunden visualisiert werden können.

„Der Einsatz einer Software, um CO-Hotspots zu bestimmen und gezielt Möglichkeiten zur Senkung von Emissionen zu überprüfen – das, was als Carbon Management bezeichnet wird - schafft die dringend nötige Voraussetzung dafür, sinnvolle Reduktionsmaßnahmen für jedes Geschäftsmodell attraktiv zu machen. Denn ein wesentlicher Teil der globalen CO2- Emissionen stammt aus den Wertschöpfungsketten großer Unternehmen“, sagt Prof. Dr. Christian Heinrich der Gründer von carbmee.

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