Einstieg ins Fährgeschäft
Nordfrost plant neue Fährverbindung Wilhelmshaven - Skandinavien
Nordfrost, Dienstleister für Tiefkühllogistik, möchte eine Fährverbindung zwischen Wilhelmshaven und Skandinavien realisieren. Das Unternehmen mit Hauptsitz im friesischen Schortens will so auch die Attraktivität des Whilhelmshavener Hafens weiter stärken.
Straßenkilometer durch Fährüberfahrt einsparen
Sowohl für Lkw, Trailer und Container als auch für Busse, Pkw und Wohnmobile soll die Fähre ab Wilhelmshaven eine ökonomisch sinnvolle Verkehrsverbindung nach Skandinavien darstellen - für Ziele von und nach Süddeutschland und Westeuropa ermöglicht sie große Einsparungen an Straßenkilometern gegenüber anderen norddeutschen Häfen.
Kapazität für 60 Sattelzüge geplant
Der Aufenthalt der Fähre im Hafen soll je vier Stunden in Anspruch nehmen und die Überfahrt weniger als 20 Stunden benötigen, mit einer Fähre wären so drei Abfahrten pro Woche in jeder Richtung möglich. Je Fahrtstrecke sollen 60 Sattelzüge aufgenommen werden können, oder mehr Fahrzeuge bei entsprechend kleineren Einheiten. Für das Vorhaben wird Nordfrost den in ihrem Eigentum befindlichen Nordwest- und Südwestkai im Inneren Hafen von Wilhelmshaven nutzen.
Schnell höheres Frachtvolumen realisierbar
Laut Firmenchef Horst Bartels dürfte es Nordfrost schnell gelingen, bereits bestehende langjährige Geschäftsbeziehungen, zum Beispiel zu norwegischen Fischproduzenten, auszubauen und gezielt weiteres Frachtvolumen von Skandinavien zu generieren. "Auch bei deutschen und europäischen Lieferanten Skandinavienverkehre zu akquirieren ist für uns nicht die größte Herausforderung", so Bartels.










