Scanner & Drucker

TSC Auto ID nennt dies auch Win-Win-Situation

Seit rund einem Jahr beliefert der Biolandhof Tollgrün den nahegelegenen Supermarkt von Rewe zweimal pro Woche mit ausgewählten Frischeprodukten im Rahmen der Marke Landmarkt. Die Gemüsesorten müssen dafür eindeutig gekennzeichnet werden – eine Aufgabe, die mit dem Thermotransfer-Industriedrucker TTP-2410M Pro von TSC Auto ID bewältigt wird.

Mitten in Hessen, genauer gesagt zwischen Gießen, Wetzlar und Butzbach, liegt etwas außerhalb des kleinen Dörfchens Dornholzhausen bei Langgöns der Biolandhof Tollgrün. Auf rund 110 Hektar Ackerfläche kultiviert der Ökobetrieb von Eva Lienenlüke und Gerhard Knies, insbesondere Möhren, Kartoffeln, Zwiebeln, diverse Kohlarten, Salate, einige Gewächshauskulturen sowie Getreide und Futterleguminosen. Sämtliche Flächen werden nach den Bioland-Richtlinien für den organischbiologischen Landbau bewirtschaftet.

Die Ware wird an Wochenmarktbetriebe, Naturkostgroßhandel, Abokisten- und Abpackbetriebe sowie an Cateringfirmen geliefert. Im Sommer 2013 kam dann die Vermarktung über das Rewe-Landmarkt-Konzept hinzu – und damit wurde eine neue Etikettierlösung zwingend erforderlich.

Thermodrucker TTP-2410M Pro
Gemüsefreund: Der Thermodrucker TTP-2410M Pro.

Doch was ist Landmarkt überhaupt?

Mit dieser Initiative unterstützt die Vereinigung Hessischer Direktvermarkter e. V. (VHD) die regionale Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte. In dem Verbund haben sich über 350 Landwirte in elf Regionalgruppen zusammengeschlossen, die ihre Produkte selbst erzeugen und direkt an den Verbraucher vermarkten. Die Kooperation mit der Rewe Region Mitte bildet das Kernstück der Vermarktung. Die Zahl der Landmarkt- Betriebe, die eine Geschäftsbeziehung mit den Rewe-Märkten in der Region unterhalten, wächst kontinuierlich, wobei durchschnittlich etwa 15 bis 20g Betriebe einen Markt beliefern.

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Bedarfsgerechte IT-Struktur notwendig

Doch für die Kooperation mit Rewe musste der seit 1994 zertifizierter Bioland-Betrieb in Langgöns neue Strukturen schaffen. „Wir liefern zweimal pro Woche, nämlich dienstags und freitags, rund 28 verschiedene Kulturen direkt an die nahe gelegenen Supermärkte“, erläutert Hannah Knies, die gemeinsam mit ihrem Mann Christoph frische Ideen entwickelt, um den Betrieb seiner Eltern erfolgreich in die Zukunft zu führen. Damit die Artikel jedoch rechtzeitig in den Handel gelangen, müssen sie jeweils am Vortag geerntet und von einem eigens für die Rewe-Aufträge engagierten Team etikettiert und verpackt werden. Die Bestellungen wiederum müssen einen Werktag vorher eingehen, um die Abläufe sicher steuern zu können. Doch organisatorische Aspekte sind laut Hannah Knies erst der Anfang. „Als ernsthafter Ökobetrieb machen wir uns natürlich vor allem Gedanken darüber, wie wir unsere Produkte am besten verpacken. Die beste Verpackung ist aber immer noch die, die es nicht gibt.“

Farbige Klebeetiketten samt Infos

Immerhin muss jede Salatgurke, jedes 500-Gramm-Paket Rosenkohl und jeder 2-Kilo-Kartoffelsack eindeutig gekennzeichnet werden, damit an der Kasse keine Verwechslungen vorkommen. Und natürlich müssen auf den Etiketten jede Menge Informationen abgebildet sein – von variablen Daten wie Preisangabe und Abpackdatum angefangen bis hin zu Losnummer und Landmarkt-Logo.“

Bei der Biofach-Messe stieß Knies dann auf die Mobo Druck GmbH. Das in Villingen-Schwenningen ansässige Unternehmen bietet komplette Lösungen rund um Haftetikett, flexible Verpackungen, Kleinkartonagen und Schilder und ist mit seinem Knowhow in Sachen Etikettierung als Systemanbieter erfolgreich am Markt etabliert.

Thermotransferdrucker als perfekte Wahl

Schnell war für Vertriebsleiter Sven Herzog klar, dass der Hof in Langgöns ein komplettes System aus Drucker, PC und Waage brauchte. Da zudem die Informationen auch unter widrigen Bedingungen wie Kälte, Schmutz, Nässe oder robustem Handling auf den Etiketten sicher lesbar bleiben sollten, empfahl er den leistungsstarken und leicht integrierbaren Thermotransfer-Industriedrucker TTP-2410M Pro von TSC Auto ID.

Dank der schnellen Druckgeschwindigkeit von 305 mm pro Sekunde (12 ips) lässt sich mit dem TTP-2410M Pro selbst ein sehr hohes Druckvolumen zuverlässig und zügig bewältigen und Etiketten aller Art bedarfsgerecht erzeugen. Die Auflösung von 203 dpi sorgt dafür, dass selbst kleingedruckte Informationen gestochen scharf abgebildet werden können. Die 70 mm breiten und 50 mm hohen, vierfarbigen Etiketten werden bei Mobo vorgedruckt und enthalten neben dem Logo sowie der Öko-Kontrollstellen-Nummer natürlich auch das Landmarkt-Logo. Im unteren Drittel sind die Firmen- bzw. Kontaktdaten inklusive der Bioland-Betriebs-Nummer aufgeführt.

Variable Daten sind kein Problem

Mobo
Rund und nützlich – bei Mobo dreht sich alles um Etiketten, wie ein Blick ins Lager zeigt.

80.000 bis 100.000 dieser selbstklebenden Etiketten bestellt Hannah Knies zusammen mit den benötigten Transferfolien einmal pro Halbjahr bei Mobo. Papier, Farbe und Klebstoff sind schadstofffrei und damit biogeeignet. Vor Ort im Biohof werden dann nur noch die produktspezifischen Daten eingedruckt. Eine angeschlossene Waage sendet dafür das Gewicht des jeweiligen Artikels an den Computer, der dann den entsprechenden Preis ermittelt und alle relevanten Daten als Druckjob via Schnittstellen an den TTP-2410M Pro überträgt. Mit Packdatum, Produktbezeichnung, Ursprungsland, Losnummer, unverbindlicher Preisempfehlung bzw. Preisangabe pro Kilo, Stück oder Verpackungseinheit kommen da jede Menge Informationen zusammen.

Zwar könnte der TSC-Drucker natürlich auch ein- oder zweidimensionale Codes drucken, in denen sich viele Informationen verschlüsselt darstellen ließen, aber das ist laut Hannah Knies bisher aufgrund der sehr uneinheitlichen Ware zu kompliziert.

Für die Installation und Konfiguration des Systems sowie insbesondere des Druckers benötigte der technikaffine Christoph Knies gerade einmal zwei Tage. Wie alle Drucker von TSC, so ist auch der TTP-2410M Pro mit der TSPLEZ- Firmware ausgestattet, zu deren Funktionsumfang u. a. interne skalierbare True Type Schriften, ein Dateimanager sowie eine Programmiersprache gehören. Insgesamt ist man im Biohof Tollgrün hoch zufrieden mit der jetzigen Lösung, die innerhalb des gewünschten Kostenrahmens blieb und den gesetzten Vorgaben gerecht wird. Alle Etiketten werden bedarfsgerecht und vor allem professionell erzeugt. Erheblich vereinfacht und damit auch beschleunigt hat sich der gesamte Kennzeichnungsprozess. Und besonders glücklich ist man in Langgöns darüber, dass auf unnötiges Verpackungsmaterial verzichtet werden kann.

Kontakt: Biolandhof Tollgrün GbR D-35428 Langgöns-Dornholzhausen Tel.: 0 64 47 / 13 82 E-Mail: info@tollgruen-hof.de www.tollgruen-hof.de

TSC Auto ID Technology Emea GmbH D-85604 Zorneding Tel.: 0 81 06 / 3 79 79 00 E-Mail: emea_sales@tscprinters.com www.tscprinters.com

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