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Artikel und Hintergründe zum Thema

Rampen/Tore/Ladebrücken

An diesen Rampen werden Pakete nicht nass

Im Juni wurde nach längerer Erprobungsphase das größte, modernste und leistungsfähigste Paketzentrum von Deutsche Post DHL Group in Betrieb genommen. Koch-Lagertechnik hat das Gebäude mit 321 Torabdichtungen ausgestattet.

Foto: Koch-Lagertechnik
Je dichter das Tor, desto besser lässt es sich in der Halle arbeiten: Moderne Systeme an der Rampe sparen Energie und verbessern die Arbeitsbedingungen enorm. Foto: Koch-Lagertechnik

Das Gebäude hat eine Grundfläche von 37.000 Quadratmeter und ist damit etwa eineinhalb mal so groß wie herkömmliche Paketzentren. Typisch ist der U-förmige Grundriss aller DHL-Paketzentren. Die beiden Schenkel sind 280 Meter lang, die Stirnseite misst 180 Meter. Innerhalb dieses gigantischen Gebäudes sorgen Transportbänder mit einer Gesamtlänge von ca. sechs Kilometern Länge für den Transport der Pakete. Dabei werden die Adressen  automatisch gescannt und die Packstücke auf den richtigen Weg zur Übergabestelle für den Weitertransport gebracht. In den nächsten Monaten wird das Zentrum langsam hochgefahren, bis insgesamt 600 Menschen dort arbeiten und schließlich bis zu 50.000 Pakete sortiert werden – in der Stunde!

Pakete vor Regen schützen

Insgesamt stehen 331 Verladetore zur Verfügung. Damit die Sendungen während der Umladetätigkeiten auch nicht nur kurzzeitig der Witterung ausgesetzt sind, Pakete und speziell die maschinenlesbaren Etiketten nicht nass werden, wurden an der Nahtstelle von Halle und Lkw Torabdichtungen, also ein sogenannter Rampenwetterschutz eingebaut. Die Torabdichtungen tragen zudem als Ergänzung der Gebäudehülle nicht unerheblich zu einer positiven Energiebilanz bei. Zugluft wird vermieden, man spart Heizkosten und die Mitarbeiter sind seltener krank.

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Intra meint: Gigantisch!

Was für ein toller Auftrag und Vertrauensbeweis für Koch-Lagertechnik: Nicht weniger als 331 Verladetore stattete das Unternehmen unlängst mit seinem durchdachten Rampenwetterschutz aus. Von weiteren 1.800 Torabdichtungen an anderen Standorten von Deutsche Post DHL mal ganz abgesehen. Ein schönes Beispiel für eine fruchtbare Zusammenarbeit über einen langen Zeitraum hinweg.

Diese Abdichtungen sind aber nur dann effizient, wenn sie den andockenden Fahrzeugen optimal angepasst sind. Die Breite von 3,50 Meter, die Sondertiefe von 900 Millimeter, die Höhe des Vorbaus mit 3,7 Meter, die Länge der Kopfplane und auch die Breite der Seitenplanen sind bei diesem Projekt exakt mit dem Betreiber auf die eingesetzten Lkw abgestimmt worden. Für die kleineren Zustellfahrzeuge hat Koch die Torabdichtungen in der Größe 2,80 × 2,80 Meter bei serienmäßiger Tiefe gefertigt.

Alles bleibt dicht

Durch die Parallellenker in den Seitenteilen der Torabdichtung kann bei versehentlich seitlich versetzt andockenden Fahrzeugen jede Seite nach hinten zusammengedrückt werden. Ein eingebautes Stahlseil mit Federsystem sorgt für ein „Zurückkommen“ des Seitenteils, wenn der Lkw wieder vorwärts fährt. Vorgeformte Lamellen an den Rückseiten der Seitenschürzen sorgen für einen erhöhten Anpressdruck an die Fahrzeugflanken, so dass um die Fahrzeuge herum alles dicht bleibt.

Koch-Lagertechnik ist als Hersteller von Torabdichtungen seit über 40 Jahren am Markt. Durch die flexible Fertigung ausschließlich in Deutschland kann man auf alle Kundenerfordernisse und Sondermaße eingehen. Die gute Zusammenarbeit mit allen beteiligten Stellen hat dazu geführt, dass Koch-Lagertechnik darüber hinaus über 30 „Mechanische Zustellbasen“ und zwei DHL-Express-Standorte in Deutschland mit mehr als 1.800 Torabdichtungen ausstatten konnte.

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