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Artikel und Hintergründe zum Thema

Contargo schließt Terminal-Ausbau ab

Alexandra Hose,

Neue Containerbrücke am Port Emmerich

Mit der offiziellen Übergabe einer neuen Containerbrücke hat Contargo den mehrjährigen Ausbau des Containerterminals im Hafen Emmerich vorerst abgeschlossen. Die Modernisierung soll den Umschlag effizienter und nachhaltiger machen.

Der neue Containerkran von Contargo Rhein-Waal-Lippe steht für effizienteren und nachhaltigeren Umschlag am Hafen Emmerich. © Port Emmerich

Nach der Modernisierung der Infrastruktur im Hafen Emmerich hat Contargo Rhein-Waal-Lippe am 11. Mai 2026 die neue Containerbrücke offiziell übernommen. Die Investitionen wurden von der Hafeneigentümerin Port Emmerich – Infrastruktur- und Immobiliengesellschaft getragen. Insgesamt wurde das Terminal in den vergangenen Jahren um 12.000 Quadratmeter erweitert.

Neuer Kran am Logistik-Hotspot

Der neue Kran ersetzt eine veraltete Anlage und soll einen leistungsfähigeren sowie nachhaltigeren Umschlag ermöglichen. „Die Investition zielt direkt auf die Effizienz im Terminalbetrieb ab“, erklärt Jürgen Albersmann, CEO der Contargo-Gruppe und Mit-Gesellschafter der CRWL. „Der Standort Emmerich spielt eine wichtige Rolle im Hinterlandverkehr der großen Seehäfen und ist zudem Grundlage für die Entwicklung der Grenzregion zwischen Deutschland und den Niederlanden als Logistik-Hotspot.“

NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer betonte die Bedeutung trimodaler Binnenhäfen für die Logistik: „Trimodale Binnenhäfen wie hier in Emmerich sind zentrale Knotenpunkte unserer Logistik. Sie verbinden Wirtschaftsräume effizient und leisten einen entscheidenden Beitrag zur Versorgung von Industrie und Mittelstand.“

Contargo verbindet am Standort Emmerich Wasserstraße, Schiene und Straße. Die Investitionen in Kranbahn und Containerbrücke belaufen sich auf rund 12 Millionen Euro, das Gesamtvolumen der Infrastrukturmaßnahmen auf rund 20 Millionen Euro. Für den Austausch einer zweiten Containerbrücke liegt inzwischen ebenfalls ein positives Signal der Fördermittelbehörde vor. Der Ersatz ist für 2028 geplant.

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