Medizingüter zur Corona-Bekämpfung
Erste Passagiermaschine voller Luftfracht in Frankfurt gelandet
Beladen mit rund 30 Tonnen Fracht landete am 25. März eine Lufthansa Passagiermaschine in Frankfurt. Neben den Frachträumen des Airbus A330 wurde auch die Kabine einschließlich der Staufächer über den Sitzen beladen. An Bord der Maschine mit dem Kennzeichen D-AIKI befanden sich verschiedene hocheilige Güter, vorwiegend aus dem medizinischen Bereich, darunter auch Masken und weitere Schutzausrüstung. Die erforderlichen Genehmigungen für den Flug wurden in exzellenter Zusammenarbeit mit den Außenministerien und Botschaften der Volksrepublik China sowie der Bundesrepublik Deutschland erteilt.
Lufthansa Cargo setzt alles daran, die Versorgungssicherheit über den Luftweg zu stärken. Rund die Hälfte der Güter werden normalerweise in Frachtmaschinen, die andere Hälfte in den Bäuchen der Passagiermaschinen befördert. Durch die weitreichenden Streichungen von Passagierverbindungen fehlen wertvolle Luftfrachtkapazitäten. Die Lufthansa Group und Lufthansa Cargo prüfen daher, auch weitere Flüge zur ausschließlichen Güterbeförderung mit Passagiermaschinen durchzuführen.
Gerade in Not- und Krisensituationen kommt Logistik und Luftfracht eine besondere Bedeutung zu. Neben eiligen Ersatz- und Maschinenteilen werden vorwiegend empfindliche Pharmazeutika und Frischwaren interkontinental auf dem Luftweg befördert. Ein Frachtflugzeug vom Typ Boeing 777F hat eine Standardladekapazität von 103 Tonnen.










