Energiezuführung/Motoren/Antriebe
Keine schädlichen Lagerströme

Die führenden Kranhersteller aus dem deutschsprachigen Raum sind der Einladung von igus gefolgt, um gemeinsam über neue Möglichkeiten der elektrischen Energiezuführung in der Kranindustrie zu diskutieren. Die Vorträge und anschließenden Diskussionen unter den Elektrospezialisten der Branche brachten neue Erkenntnisse zur sicheren Installation von Leitungen für die hochbeanspruchten Antriebe der Katz- und Hubmotoren. Als Diskussionsbasis dienten die von igus durchgeführten Untersuchungsreihen zum Thema Lagerstrom, und wie dieser vermieden werden kann. Dabei wurden über sechs Monate die unterschiedlichsten Leitungskonstruktionen im igus-eigenen, 1.750 m2 großen Leitungslabor getestet, um den Lagerstrom in Abhängigkeit zur Leitungskonstruktion neu zu bewerten: An einem konkreten Vergleichsmodell mit 580 kW Kranmotoren und entsprechenden Umrichtern und Steuerungen hat sich gezeigt, dass Lagerströme in Krananwendungen durch den Einsatz von optimierten chainflex-Einzeladern vermieden werden können.
Weniger Kosten
Zudem ergaben die Testergebnisse, dass mithilfe der optimierten Leitung die Lebensdauer signifikant erhöht und gleichzeitig die Kosten reduziert werden können. Durch den Einsatz der chainflex-Einzelader konnte nicht nur der Bauraum um 36 Prozent verkleinert, sondern auch eine Gesamtkostenreduzierung von über 17 Prozent erreicht werden.
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