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Artikel und Hintergründe zum Thema

Meinung

Martin Schrüfer,

Beluga Krise: Sorge um die Seeleute

Bremen, 01.04. - Im Zuge der Krise um die Bremer Reederei Beluga gibt es neues: Der Status der Besatzung dreier Schiffe von Beluga und der Verbleib der Schiffe ist unklar, Fragen an den Insolvenzverwalter bleiben unbeantwortet und am 4. April gibt es angeblich einen Neustart der Reederei (kein Aprilscherz).
Der Reihe nach: am 31. März ließ der vorläufige Insolvenzverwalter Edgar Grönda eine "Richtigstellung" verschicken, die auf einen im Netz zirkulierenden angeblichen "Management-Letter" aus dem Hause Beluga reagiert. Dieser sei laut Grönda keine offizielle Mitteilung des Hauses, was vermutlich auch besser ist, denn in ihm steht unter anderem, dass manche Besatzung auf Beluga Schiffen aktuell nicht mehr versorgt wird und dass andere Schiffe mehr oder weniger unklaren Status haben.

Nachfolgende Fragen von LT-manager an die Presseagentur des Insolvenzverwalters blieben daraufhin unbeantwortet:

1. Wo befindet sich aktuell die Beluga Shanghai? Auf hoher See oder in einem Hafen? 2. Trifft es zu, dass die Beluga London immer noch in Richards Bai an Kette liegt aufgrund einer nichtbezahlten Rechnung? 3. Trifft es zu, dass die Beluga Mumbai im Hafen von Singapur an Kette liegt?
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Die Gründe für das Schweigen der ansonsten mitteilungsfreudigen Agentur sind nicht bekannt.

Laut einem Bericht der "NWZ" hat der vorläufige Insolvenzverwalter der Beluga Group dagegen angekündigt, am Montag die Reederei neu zu starten - mit insgesamt 18 Schiffen. 14 werden interessanterweise von Beluga-Investor Oaktree Capital zur Verfügung gestellt, vier wären in der Insolvenzmasse der Reederei geblieben. Ob diese Angaben stimmen, konnte nicht nachgeprüft werden, da eine offizielle Mitteilung aus dem Hause Beluga noch nicht vorliegt. ms

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