Gesamtverband protestiert
GvSH kritisiert das Aus für den Flensburger Hafen
Mit Unverständnis und großem Bedauern nimmt der Gesamtverband Schleswig-Holsteinischer Häfen (GvSH) die jüngste Entscheidung der Flensburger Ratsversammlung auf. Eine Mehrheit des Stadtparlamentes hatte entschieden, die Hafenaktivitäten auf der Ostuferseite der Förde bis 2022 einzustellen.
„Wir hatten uns erhofft, dass dem Flensburger Hafen eine Perspektive gewährt wird. Es lag ein ermutigendes Gutachten vor, das dem Standort am Ostufer gute Zukunftschancen bescheinigt hat. Am Westufer wird dem Hafen jegliches Wachstum verwehrt. Das wird Arbeitsplätze kosten und die wirtschaftliche Entwicklung der Region eher behindern als fördern“, so der GvSH-Vorsitzende Sebastian Jürgens. Gemeinsam mit der IHK Flensburg und im Schulterschluss mit Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Bernd Buchholz hatte der GvSH bis zuletzt dafür geworben, den bisherigen Standort zu erhalten und weiterzuentwickeln.










