Outsourcing spart Geld – Strategien sind die Basis für Erfolg von PFENNING LOGISTICS

02.04.2009

Outsourcing spart Geld – das stimmt zwar, sollte aber nicht die alleinige treibende Kraft für diese Entscheidung sein. Vielmehr sollten auch weitreichende strategische Faktoren berücksichtigt werden.

Hintergründe

Die „Make-or-Buy“-Frage für Logistikprozesse hat seit vielen Jahren in Industrie und Handel Hochkonjunktur. Wesentliche Entscheidungskriterien sind mögliche Kosteneinsparungen und Serviceverbesserungen, doch im Einzelnen variieren die Gründe und somit auch der Outsourcing- Grad nach Branche und Konjunktur. In Wachstumsjahren wird Outsourcing oftmals auf einer „philosophischen“ Ebene diskutiert – in einer Wachstumspause wiederum, sowie wir sie derzeit erleben, rühren die Beweggründe für Outsourcing eher aus einer Rückbesinnung auf die Kerngeschäftsfelder der Unternehmen her.

Dieser Gegensatz ist bezeichnend für Erkenntnisse aus den Outsourcing-Erfahrungen der letzten zehn Jahre. Der Mythos der schnellen Kosteneinsparung durch Outsourcing von Logistikprozessen hat sich überlebt. Dienstleister und Auftraggeber mussten auf teilweise leidigem Weg erfahren, dass rein preislich gesteuertes Outsourcing betriebswirtschaftlich nicht immer Sinn macht.

Ein Nutzen entsteht nur dann für alle Beteiligten, wenn der Outsourcing-Prozess hilft, Komplexität zu reduzieren, Qualität zu erhöhen und schneller zu innovieren. Was nach der Lernphase der letzten Jahre bleibt, ist die Überzeugung und der erbrachte Nachweis, dass Outsourcing einen wesentlichen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens leisten kann und das nicht nur durch Kosteneinsparung. Wer clever ist, nutzt die aktuelle Wachstumspause, um in Ruhe seine Logistikprozesse zu durchleuchten und diese einem geeigneten Partner anzuvertrauen.

Kommunikation und Strategie

Die außerordentlichen Herausforderungen, die für die meisten Unternehmen aus der aktuellen Wirtschaftskrise hervorgehen, werden den Trend zur Konzentration auf die Kernkompetenzen verstärken. Nicht so sehr die kurzfristige Kostenreduzierung, sondern das Streben nach Nachhaltigkeit steht dabei im Vordergrund. Daher ist der Trend zum Outsourcing auch weiterhin ungebrochen. Produzenten und Handelsunternehmen erkennen, dass sich ihre Produkte auf dem Markt über andere Faktoren, auch durch die Logistik, vom Wettbewerb differenzieren müssen. Logistikdienstleistungen haben daher eine entscheidende Rolle in der Wertschöpfungskette.

Frühzeitig strategische Entscheidungen treffen

Künftig gilt es laut Pfenning, durch fortwährende Prozessinnovation die Kunden in ihrer Unternehmensentwicklung zu unterstützen. Eine wichtige Voraussetzung besteht darin, frühzeitig über strategische Entscheidungen Bescheid zu wissen – womöglich gar mitzuwirken. Ausreichende Transportkapazitäten oder Sortierbänder sind hier nicht das Thema, sondern wie man beispielsweise einen Produktionsbetrieb logistisch unterstützen kann, wenn er statt an Großhändler, direkt an die Endkunden liefern möchte. Eine Änderung, die gravierende Umgestaltungen in der Logistikkette erfordert.

Gemeinsamkeiten sind kein Zufall. Auch mittel- und längerfristige Unternehmensplanungen gehören hierher: Welche neuen Produkte will ein Hersteller produzieren, will er vielleicht in anderen Geschäftsfeldern aktiv werden? Auf welche Länder will er sein Tätigkeitsfeld ausdehnen? Im Idealfall entsteht ein Beziehungsmanagement, das sich nicht auf zufällige Begegnungen von Mitarbeitern beider Seiten oder auf alljährlich wiederkehrende Konditionsgespräche stützt, sondern auf verabredete Strukturen wie Strategiekreise oder Qualitätszirkel.

Regelmäßige Kontrolle der Bedürfnisse

Eine Vertragsunterzeichnung ist da nur der Start. In regelmäßigen Abständen müssen die Verantwortlichen der Vertragsparteien zusammen sitzen, um gemeinsam die Rahmenbedingungen den betrieblichen Entwicklungen und aktuellen Markterfordernissen anzupassen. Bei Pfenning logistics hat sich bereichsübergreifend eine Spezialeinheit, die Pfenning Vertriebs GmbH, eine ganzheitliche Begleitung der Kunden mit allen ihren Anforderungen und Möglichkeiten zur Aufgabe gemacht.

Key Account Manager tragen alle internen und externen Informationen, wie Beobachtungen aus dem operativen Tagesgeschäft und Ergebnisse aus Vertriebsgesprächen sowie Medienberichten, zusammen, unter Nutzung effizienter IT-Instrumente und eines CRM-Systems. In einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess entstehen auf diese Weise maßgeschneiderte Lösungen, die in Form von Produktivitätssteigerung oder Qualitätsgewinn direkt an den Kunden weitergegeben werden.

Dafür sind nicht nur Branchenspezialisten gefragt. Kundenbetreuer dürfen Querdenker sein, die sich vom Wissen einer Branche zu Ideen für andere Bereiche inspirieren lassen. So entfernt man sich von der plakativen Angebotserstellung und -umsetzung und kommt zu einem stringenten Beziehungsmanagement, das tiefer gehende, individuelle Kenntnisse mit sich bringt, und darüber hinaus Fingerspitzengefühl und Kreativität erfordert.

Langfristig Wachstum sichern

Allerdings war auch schon vor der Wirtschaftskrise in fast allen Branchen ein Trend zur Verkürzung der Planungsund Bindungshorizonte erkennbar. Die Vertragspartner investieren dennoch, weil sie gegenseitig von den Ergebnissen profitieren wollen. Wer sich in welcher Höhe an der Investition beteiligt, ist vorerst nicht entscheidend. Partner die gemeinsame Gewinne anstreben, tragen zusammen Verantwortung und stecken mehr Kreativität in die Partnerschaft. Effektive Wertschöpfung für beide Vertragspartner sowie ein stringentes Beziehungsmanagement zwischen den Partnern werden zu Garanten für dauerhaft erfolgreiche Kontraktlogistik- Projekte.

KMP Holding GmbH, D-68519 Viernheim,
Tel.: 0 62 04/70 03-0, Fax: 70 03-10,
E-Mail: info@pfenning-logistics.com, www.pfenning-logistics.com

Neues Logistikzentrum

Bei Pfenning logistics ist man von der Wichtigkeit langfristiger Partnerschaften überzeugt und legt dafür diese Tage weitere Meilensteine. Um zukünftige Wachstumsmöglichkeiten zu sichern, hat man sich entschlossen, eine wegweisende Investition zu tätigen: Bis 2013 wird ein neues Logistikzentrum am Logistik-Standort Metropolregion Rhein-Neckar entstehen. Als Standort hat man die Gemeinde Heddesheim ausgewählt. Hier wird zukünftig auch die Unternehmenszentrale ansässig sein.

Am neuen Logistik- Park soll ein modulares Multi-User-Center entstehen, wo Kunden aus Branchen wie z. B. LEH, FMCG oder Spezialitätenchemie von einer kompletten Leistungspalette von A wie Auftragsabwicklung bis Z wie Zentrallager über vielfältigen Value Added Services individuell profitieren können. Mit diesem Schritt sieht sich der Kontrakt- Logistiker Pfenning logistics, der sich auf ausgewählten Nischen wie z. B. temperaturgeführte Transporte oder Chemielogistik spezialisiert hat, für die Zukunft bestens gerüstet.

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