So baut man zeitgemäss

10.02.2010

Modern und effizient in Systembauweise – so ließ Cordes und Simon sein neues Logistikgebäude errichten und liegt damit im Trend zeitgemäßer Bauweise.Die Anforderungen an den Wirtschaftsbau sind enorm gestiegen. Das gilt nicht zuletzt für den Logistikbereich. Mit den Lagerhallen von einst kann man hier – im doppelten Sinne des Wortes – kaum noch etwas bewegen.

Funktionalität und Wirtschaftlichkeit stehen an erster Stelle. Ein interessantes neues Objekt ist in Villingen-Schwenningen entstanden. Es genügt den vielfältigen Ansprüchen, die speziell von der Branche, aber auch von gewerblicher Tätigkeit allgemein gestellt werden. Der Firmensitz setzt sich aus einer etwa 7 200 m² großen Halle und einem Verwaltungsgebäude mit rund 1 500 m² Geschossfläche zusammen. Die Halle ist durch eine rot gestrichene Brandwand in zwei Bereiche unterteilt: in die 4 150 m² große Umschlaghalle mit insgesamt 56 Verladetoren auf der Nordwest- und der Südostseite des Gebäudes und die angrenzende Lagerhalle mit 3 070 m² und vier weiteren Verladetoren in der Nordwestfassade.

Die beiden Bereiche sind durch ein Tor miteinander verbunden. Fahrzeuge, die das Einfahrtstor zum Gelände passiert haben, können direkt eine Seite des Gebäudes anfahren oder im Randbereich des Tiefhofes zwischenparken, um sich ein Verladetor zuweisen zu lassen. Ein Umfahren des gesamten Gebäudekomplexes ist ebenfalls möglich. Um der großen Vielfalt der umzuschlagenden und zu lagernden Produkte gerecht zu werden, können Lkw bei Bedarf auf der Nordostseite auch in die Lagerhalle hineinfahren. So wird ein witterungsgeschütztes Be- und Entladen ermöglicht. Für den Einsatz eines Krans steht in der Umschlaghalle ein abgesenkter Bereich zur Verfügung.

Das Verwaltungsgebäude hat drei Etagen. Im Sockelgeschoss befinden sich die Umkleiden, Sanitär- und Technikräume sowie ein speziell für externe Fahrer vorgesehener Aufenthaltsbereich mit Dusche und WC, der durch ein seperates Treppenhaus erschlossen ist. Der direkte Zugang für die Fahrer zum Schalter- und Abfertigungsbereich wird über einen Verbindungsgang zwischen Halle und Verwaltungsgebäude erreicht. Von der Grundstückszufahrt im Südwesten des Geländes blickt man direkt auf die Stirnseite des Verwaltungsgebäudes. Der dort befindliche Haupteingang mit seinem einladenden Treppenzugang wird durch ein rot gestrichenes Portal aus Betonfertigteilen deutlich markiert. Der Zugang in das Gebäude ist durch ein leichtes Glasdach zwischen Portal und Fassade geschützt.

Spiel der Farben
Ein Blickfang ist das großflächig verglaste, in frischem Apfelgrün gestrichene Treppenhaus. Durch seine akzentuierte Beleuchtung sticht es besonders bei Dunkelheit ins Auge. Das Verwaltungsgebäude ist mit einer hochwertigen, anthrazitfarbigen Metallfassade verkleidet. Sie hat eine horizontale Struktur. Die Treppenhaus-Verglasung und die horizontalen Fensterbänder fügen sich harmonisch in die Fassade ein. Der Komplex in Villingen-Schwenningen entstand in Systembauweise. Diese Form des Bauens basiert auf Konzepten, die für bestimmte Gebäudetypen entwickelt worden sind, zum Beispiel auch für Logistikgebäude.

Die Objekte werden in elementierter Bauweise realisiert. Das Bausystem passt sich exakt den Gegebenheiten und der beabsichtigen Nutzung an. Die Lösungen sind folglich sehr individuell. Elementierte Systembauweise bedeutet kurze Bauzeiten und damit eine im Interesse des Bauherrn liegende frühe Nutzung. Die Investitionen sind gut kalkulierbar. Trotz der systematisierten Herangehensweise bestehen große gestalterische Freiheiten. Es entsteht zwar ein Gebäude aus vorgefertigten Teilen, das jedoch auf die Bedürfnisse des jeweiligen Kunden sehr genau eingeht und auch spätere Nutzungsänderungen ohne Schwierigkeiten ermöglicht.

Die Bauelemente sind technisch ausgereift, aufeinander abgestimmt, wirtschaftlich optimiert und zeichnen sich durch einen hohen Qualitätsstandard aus. Logistik-Gebäude brauchen für den Warenverkehr eine große Bewegungsfreiheit im Inneren. Ein spezielles Dachtragwerk erlaubt den weitgehenden Verzicht auf Stützen, der „freien Entfaltung“ steht also nichts im Wege. Gebaut wurde das Logistikzentrum von der Goldbeck-Gruppe, einem Bauund Dienstleistungsunternehmen für Industrie- und Gewerbeprojekte in elementierter Bauweise. Goldbeck zählt in diesem Bereich zu den führenden Anbietern.

Statement
„Der neue Firmensitz hat inzwischen seine Praxistauglichkeit unter Beweis stellen können. Die Nutzung zeigt, dass in Villingen- Schwenningen ein Baukonzept realisiert worden ist, das den heutigen Erfordernissen des Alltags sehr gut gerecht wird. Bei dem neuen Gebäudekomplex handelt es sich daher ohne Zweifel um ein gelungenes Beispiel für zeitgemäßen Gewerbebau“, so Siegfried Apenbrink, Leiter Marketing der Goldbeck GmbH.

Cordes & Simon GmbH & Co KG, E-Mail: info@cordesundsimon.net, www.cordesundsimon.net
Goldbeck GmbH, E-Mail: info@goldbeck.de, www.goldbeck.de

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