Für jeden Fall das richtige Tor
02.02.2010
Je nach Einsatzort müssen Tore heute unterschiedliche Zusatzaufgaben erledigen. So legt man in der Pharmaindustrie auf andere Dinge Wert als etwa bei einer Feuerwache.
In den Reinräumen der Pharmaindustrie gefährden bereits schon Mikrostaubpartikel die Reinheit der Produkte: Fehler, die sich die Bachem AG als Weltmarktführer nicht leisten kann. Reine Räume und einwandfrei gefilterte Luft stellen bei Biotechnologie- Unternehmen die wesentlichsten Voraussetzungen für die GMP-gerechte Herstellung von Medikamenten dar. Neuralgischer Punkt der kontrollierten Bereiche sind die Schleusen für Personen und Material. Grund genug für die Bachem AG, sich für Reinraum-Spezialtore von Efaflex zu entscheiden, denn die erreichen eine extrem hohe Dichtigkeit.
„Bereits kleinste Verunreinigungen in der Raumluft können zu teuren Verlusten in der Produktion der Pharmaindustrie führen“, erklärt Daniel Brechbühl. Er ist der Gruppenleiter des Supportteams der Bachem AG. Das Anforderungsprofil an die Qualität von Reinräumen und Reinraumkomponenten erhöhten sich daher ständig. „In unseren Reinräumen und den Schleusen davor muss immer ein konstanter Raumdruck herrschen. Innerhalb von 15 Minuten darf der Druckverlust nicht größer als 1 Millibar pro Minute sein“, erläutert Brechbühl.
„Wäre das nicht der Fall, würden beim Öffnen der Tore jedes Mal große Mengen von mikrofeinen Schmutzpartikeln in den Reinraum eindringen. Die Filterbelastung würde sich dadurch beträchtlich erhöhen und damit der finanzielle Aufwand für die störungsfreie Umsetzung modernster Produktionsverfahren. Um das zu verhindern, müssen die Tore zu den kontrollierten Fertigungszonen und ihren Schleusen absolut dicht sein. Die Efaflex-Schnelllauf-Rolltore für den Reinraumbereich erreichen auf Grund ihrer geschlossenen BehangReinräumen und Reinraumkomponenten erhöhten sich daher ständig. „In unseren Reinräumen und den Schleusen davor muss immer ein konstanter Raumdruck herrschen. Innerhalb von 15 Minuten darf der Druckverlust nicht größer als 1 Millibar pro Minute sein“, erläutert Brechbühl.
„Wäre das nicht der Fall, würden beim Öffnen der Tore jedes Mal große Mengen von mikrofeinen Schmutzpartikeln in den Reinraum eindringen. Die Filterbelastung würde sich dadurch beträchtlich erhöhen und damit der finanzielle Aufwand für die störungsfreie Umsetzung modernster Produktionsverfahren. Um das zu verhindern, müssen die Tore zu den kontrollierten Fertigungszonen und ihren Schleusen absolut dicht sein. Die Efaflex-Schnelllauf-Rolltore für den Reinraumbereich erreichen auf Grund ihrer geschlossenen Behangführung sehr hohe Werte in der Dichtigkeit. Druckgradienten im Bereich um 15 Pa bewirken einen Luftverlust von unter 10 m³/h bei einer Torgröße von 1 400 mm x 2 000 mm. Die Tore vom Typ EFA-SRT-CR entsprechen allen gängigen Anforderungen an Ausrüstungskomponenten für Reinräume.
Als Gruppenleiter des Support-Teams legt Daniel Brechbühl größten Wert auf die tadellose Funktion der Tore. „Hier muss alles sauber sein und störungsfrei laufen“, sagt er. Die leistungsfähigen und luftdichten Schnelllauf-Rolltore haben eine glatte Oberflächenstruktur und keine überstehenden Kanten. So können sich auf den Oberflächen keine Schmutzpartikel absetzen. Die Zargen- und Behangverkleidungen sind in montage- und wartungsfreundlicher Cliptechnik ausgeführt. Optik, Haptik und Technik profitieren bemerkenswert von dem weitgehenden Verzicht auf herkömmliche Schraubverbindungen.
Durch schnelles Öffnen und Schließen wird der Luftverlust in Schleusen und Reinräumen erheblich reduziert. In der Praxis haben sich für das EFASRT- CR Öffnungsgeschwindigkeiten um 1 m/sek und Schließgeschwindigkeiten von etwa 0,5 m/sek bestens bewährt. Bevor die Schnelllauf-Rolltore eingebaut wurden, gab es in den Reinraumschleusen nur Türen. „Das war oftmals sehr eng, besonders, wenn Material in die Reinräume gebracht wurde. Seit wir die neuen Tore haben, besteht genug Bewegungsspielraum zum Arbeiten.“ Die Größe der Tore ermöglicht es problemlos, jetzt auch großes Material in die Schleusen und später in die Reinräume zu transportieren.
Beispiel Feuerwache
Höchste Anforderungen
Binnen drei Minuten müssen die Feuerwehrleute im Notfall jeden Punkt des Flughafens erreichen können. Neben regelmäßigem Training ist dafür eine erstklassige technische Ausstattung Vorraussetzung. Aus diesem Grund hat der Vienna International Airport im Frühjahr dieses Jahres eine neue Hauptfeuerwache bekommen. Tore von Efaflex sorgen dort unter anderem für die schnelle Ausfahrt der Fahrzeuge.
Sicher auch bei Wind
Das Anforderungsprofil für die Ausrüster der neuen Feuerwache war sehr hoch. Bei der Auswahl der Tore haben sich die Planer deshalb für Efaflex-Produkte entschieden, denn gerade hier darf im Notfall nichts „klemmen“. Auf Grund Ihrer Größe von 7,5 x 4,5 m stellten die Tore bei Windlasten von bis zu 150 Km/h eine technische Herausforderung dar. Ebenso forderten die Behörden auf der Grundlage des Luftverkehrsgesetzes (LVG) mit § 12 und 18a eine reflektionsarme Fassadenausführung mit einer Rückflussdämpfung von mindestens 7 dB.
Dadurch soll sichergestellt werden, dass der Radarsignalverkehr zwischen Flugzeugen und Radarsendern durch falsche Signale, die durch Reflexionen an Gebäudefassaden entstehen, nicht negativ beeinflusst wird. Alle Neubauten im Umkreis von 15 km um einen Flughafen müssen daher bei der zuständigen Luftfahrtsbehörde eine Baugenehmigung einholen. Die Tore übertreffen laut Efaflex den geforderten Wert sogar um 2 dB.
Schneller geht es kaum
Das Schnelllauf-Turbotor EFA-STT ist mit einer Öffnungsgeschwindigkeit von über 3 m/s laut Hersteller eines der schnellsten Tore der Welt. Äußerst lange Wartungsintervalle ergeben niedrigste Instandhaltungskosten.
Bachem AG, www.bachem.com
Efaflex Tor- und Sicherheitssysteme GmbH & Co. KG, E-Mail: info@efaflex.com
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