Wer hat den Fußball nach Mönchengladbach gerollt?
25.05.2011
Die Anfrage kam pünktlich vor der Fußball-WM. Die Monte Graniti GmbH hatte den Auftrag, einen steinernen Fußball zu liefern und in Mönchengladbach aufzustellen. Der Stein mit einem Durchmesser von 1,8 m und 8 000 kg Gewicht ist ein Geschenk des Bundesligisten Borussia Mönchengladbach an die Stadt zum 110-jährigen Vereinsjubiläum.
Eine SupraPlus-Rundschlinge mit 8 t Tragfähigkeit diente als Aufnahme für den Ball. Dabei galt es, einiges zu beachten. Einerseits durfte die Schlinge nicht zu groß sein, um ein Durchrutschen des Balles zu verhindern. Andererseits musste man relativ dicht an den Schwerpunkt, um das Kippen der Last zu vermeiden.
An die Rundschlinge wurden drei 4 t-PowerStar Hebebänder befestigt, um sie in den Kranhaken zu hängen. Die dreisträngige Aufhängung erhielt den Vorzug, weil sie das Herauskippen der Last besser verhindert als eine Vierstrangaufhängung. Mit 8,4 t war die WLL (working load limit – Tragfähigkeit in der Anschlagart „einfach direkt“) bei drei Strängen mit Winkel ausreichend für den Fußball.
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Antirutschmatten im Einsatz
Der Fußball wurde dann auf drei Holzkeile gelegt. Dabei wurden die Keile so gestellt, dass zwei Keile in Fahrtrichtung standen, um die größte Kraftrichtung abzudecken. Die Keile wurden auf 9,5 mm dicke SpanSet-Grip-Antirutschmatten gestellt und auch zwischen Ball und Keil wurde SpanSet-Grip-Anschnitte gelegt. Bei dieser Antirutschmatte handelt es sich um eine spezielle Matte für Schwerlasten.
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