Damit Strom fliesst

13.12.2009

Um eine sichere Strom- und Fernwärmeerzeugung zu gewährleisten, kommt beim Großkraftwerk Mannheim der Instandhaltung eine große Bedeutung zu. Mit von der Partie: Handkettenzüge, die den rauen Umgebungsbedingungen trotzen können.

Um eine sichere und zuverlässige Strom- und Fernwärmeerzeugung zu gewährleisten, kommt beim Großkraftwerk Mannheim (GKM) u.a. der Instandhaltung eine große Bedeutung zu. So ist es wichtig, im Bereich Kondensationsanlage die unterschiedlich großen Pumpen regelmäßig zu demontieren, zu warten und wieder zu montieren Darüber hinaus sind es Gebrauchspumpen, die für einen reibungslosen innerbetrieblichen Ablauf sorgen und daher regelmäßigen Wartungsintervallen unterzogen werden. Zur Unterstützung der Mitarbeiter wurde die Investition in Hebezeuge beschlossen. So lieferte Kito dem GKM 18 Handkettenzüge, die in unterschiedlichen Bereichen des Werkes für die Instandhaltungszyklen eingesetzt werden.

Bei der Auswahl der Produkte waren Verfügbarkeit Sicherheit, Zuverlässigkeit und Ergonomie besondere Kriterien. Die rauen Umgebungsbedingungen, bestimmt durch feuchte Räume mit zeitweiliger Wasseranhäufung, messen dem Aspekt der Korrosionsbeständigkeit, und dies besonders bezogen auf die Lastkette, als einem wesentlichen Entscheidungskriterium besondere Relevanz zu. GKM entschied sich letztendlich für den Kito Handkettenzug der Serie CB. Je nach Einsatzort und –bedingungen mussten die Kettenzüge mit unterschiedlichen Fahrwerken und Hubhöhen ausgestattet werden.

„Seit zwei Jahren arbeiten wir mit der Firma Kito zusammen und sind von der Qualität und dem Preis-Leistungs- Verhältnis deren Produkte überzeugt. Mittlerweile sind wir mit einem großen Warensortiment z.B. Ratschenzügen, Stirnradflaschenzügen oder Elektrokettenzügen mit Traglasten von 2 bis 5 t, ausgestattet, sodass auch einer sehr kurzfristigen Lieferung nichts im Wege steht. Außerdem verfügen wir über ein umfangreiches Ersatzteillager, das es uns ermöglicht, auf Kundenwünsche schnell zu reagieren.“ So konnten wir auch sehr schnell auf die Wünsche von GKM reagieren“, beschreibt Ullrich Hartmann, Chef des Unternehmens, seine Präsenz in der Region.

Hans- Friedrich Winkler, für die Instandhaltung bei GKM zuständig, fügt hinzu: „Der Anforderungskatalog war groß, so zum Beispiel die Vorgabe, eine Rutschkupplung gegen Überlast oder längere Ketten einzubauen, denn wir können hier im Kraftwerk so gut wie keine Standardprodukte einsetzen. Des Weiteren war es uns wichtig, einen Lieferanten zu haben, der einen verlässlichen Service garantieren kann. Original statt Plagiat Für Hartmann war das kein Problem. Der Umbau wurde zeitnah im eigenen Werk umgesetzt. Ferner übernahm die Firma Hartmann die Montage der Kettenzüge. Eine regelmäßige jährliche Wartung ist Bestandteil des Auftragsumfanges. Außerdem, wenn Herr Hartmann sagt, „Sie bekommen einen Kito- Zug, dann kann der Kunde sicher sein, dass es auch ein Kito-Zug und kein Plagiat ist. So wissen wir, dass die Produkte aus dem qualitätsbewussten Japan und nicht aus einem anderen Land kommen, und uns somit Ärger und Nacharbeiten aufgrund der unzureichenden Qualität erspart bleiben.“

gkmDie Kettenzüge werden überall dort eingesetzt, wo kein Strom vorhanden ist, aber Montagearbeiten durchgeführt werden müssen. Winkler: „Wir erzeugen zwar Strom, haben ihn aber nicht überall im Großkraftwerk. Daher ist der Handkettenzug CB für uns das ideale Produkt.“ Sicherheit und Ergonomie im Einklang Die Frage der Ergonomie war bei GKM ein großes Thema. „Die Gesundheit unserer Mitarbeiter liegt uns sehr am Herzen“, berichtet Winkler. Daher war von vornherein klar, ein Produkt einzusetzen, mit dem die Mitarbeiter ohne Probleme arbeiten können. Denn schließlich handelt es sich hier um Tonnen, die gehoben werden müssen. Allein die kleinen Pumpenelemente wiegen mindestens 4 – 5 Zentner. Abgesehen davon gibt es seit einigen Jahren einschlägige Vorschriften, die den Unternehmen empfehlen, wie sie mit dem Thema umzugehen haben. Letztendlich geht es beim Arbeitsschutz darum, das Grundrecht eines jeden Menschen auf körperliche Unversehrtheit sicherzustellen.

Der Einsatz des Handkettenzuges CB hat laut Kito eindeutig Vorteile in Bezug auf Sicherheit, Ergonomie und Flexibilität. Auch ist er im Vergleich zu anderen Produkten sehr leicht zu bedienen. Die insgesamt 18 Handkettenzüge mit Traglasten von 1 – 5 t sind mit einem Überlastbegrenzer ausgestattet, der bei Überlast mittels einer Rutschkupplung das Handrad durchrutschen lässt. Das heißt, dass im Falle einer Überlast die Last nur noch gesenkt werden kann. Zwangsläufig sind die Handkettenzüge äußeren Umweltbedingungen ausgesetzt.

Daher schützt das doppelwandige Gehäuse den kompletten Bremsmechanismus. Insgesamt sieben Handkettenzüge wurden mit Universalfahrwerken der TS-Baureihe ausgerüstet. Sowohl mit dem Rollfahrwerk als auch mit dem Haspelfahrwerk wird die Last per Hand an einem Stahlträger verfahren Das Haspelfahrwerk wurde dort eingesetzt, wo höhere Lasten gehoben werden müssen. Zur Führung ist dieser Typ mit einer zusätzlichen Kette ausgerüstet. Die Hubhöhen von 2,5 – 8 m sind auf die Erfordernisse abgestimmt. Ein wichtiger Bestandteil der hohen Fertigungstiefe der Firma Kito ist die vernickelte Lastkette mit einer Bruchfestigkeit von 1 000N/mm².

Großkraftwerk Mannheim AG, www.gkm.de
Kito Europe GmbH, E-Mail:info@kito.net, www.kito.net

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