Ein leuchtendes Vorbild
13.01.2010
Rund 75 % Energieeinsparung gegenüber einer Standardverladestelle – das erreicht Q-Cells mit seinem neuen Verladesystem. Ein Wert, der auch vom Institut für Thermodynamik der Technischen Universität Hannover bestätigt wird.Das Sachsen-Anhalt einmal zum weltweiten Zentrum der Photovoltaik-Industrie werden sollte, war im Jahr 2000 noch nicht absehbar. Ende 1999 startete Q-Cells in Sachsen-Anhalt mit viel Idealismus, großem Engagement und mit der neuen Idee, in Deutschland hochwertige Solarzellen für die Photovoltaikbranche herzustellen – Solarzellen, die Strom erzeugen.
Christian Schmidt, Q-Cells Team Leader Logistics: „Eine funktionierende Logistik hat für uns einen ebenso hohen Stellenwert wie alle anderen Unternehmensbereiche. Bei der Auswahl des Lieferanten für die Verladetechnik haben wir uns daher im Vorfeld bei anderen großen Logistikern schlau gemacht. Wir wollten ganz sicher gehen. Crawford hafa hatte das richtige Portefeuille, also auch energiesparende Verladesysteme im Programm. Das Unternehmen wurde uns dazu als sehr verlässlicher Partner genannt.“ Silvio Blechschmidt, Q-Cells Team Leader Warehousing: „Wir produzieren hier ausschließlich Solarzellen für die anschließende Weiterverarbeitung zu Modulen. Bis zu 26 000 Verpackungseinheiten pro Jahr gehen auf Paletten über die Verladestelle. Da muss alles klappen, Verzögerungen sind nicht miteinkalkuliert.“
Die Entscheidung fiel beim Verladesystem zugunsten des 624 Isodocks von Crawford hafa. Viel Überzeugungsarbeit war bei den Verantwortlichen von QCells nicht zu leisten, das Argument von ca. 75 % Energieeinsparung gegenüber einer Standardverladestelle, eine Studie des Instituts für Thermodynamik der Technischen Universität Hannover, genügte vollauf. Zu erreichen ist dieser überzeugende Wert durch eine vollständige Isolierung der kompletten Verladestation mit Isopaneele und dem technischen Kniff, die Überladebrücke hinter das geschlossene Tor zu verbannen. Außerdem überzeugt die Montage des Isodocks durch kurze Einbauzeiten. Die komplett isoliert angelieferte Verladestation wird in nur einem Arbeitsgang eingebaut.
Schmidt: „Mit dem Reizwort Energieeinsparung, auch an der Verladstelle, rennt hier jeder offene Türen ein. Logisch, dass die Entscheidung zugunsten der Isodocks fiel.“ Fünf Verladestationen wurden installiert, alle in Isodock-Ausführung. Der hohe Qualitätsanspruch von Q-Cells spiegelt sich ebenfalls im Ausstattungspaket wider: Komplettverzinkung, EPDM-Spaltabdichtung, Steuerung mit automatischer Rückkehr in die Null-Lage, Autotaster, Rückzugautomatik des Vorschubs, eine Vorschublänge von 1 000 mm und als I-Tüpfelchen ein Auflagekeil aus Aluminium, der auf Grund des extrem flachen Auflageprofils mit einem fast absatzlosen Übergang zur Lkw- Ladefläche überzeugt.
Blechschmidt: „Unsere Verpackungseinheiten für die Solarzellen haben alle eine einheitliche Größe und werden auf Euro-Paletten transportiert. Mit Gabelstaplern und Elektro- Gabelhubwagen, per Hand oder auch als Selbstfahrer, geht es vom Lager aus über die Verladestellen in den Lkw. Jede Verpackungseinheit hat einen Wert von rund 100.000 Euro. Es muss daher mit viel Fingerspitzengefühl transportiert und verladen werden. Bruch ist nicht mit einkalkuliert. Der fast absatzlose Aluminiumkeil der Überladebrücken ist daher speziell für das Verladen der Solarzellen von großem Vorteil.
Auch die Ausstattung der ISO-Verladestellen mit wärmegedämmten Crawford-Toren bereiteten den Verant-wortlichen kein Kopfzerbrechen. Das 542-Sektionaltor erfüllt alle Anforderungen der europaweit gültigen EN-124242 für thermischen Widerstand. Oberfeld- und Bodenfelddichtung, Gleitseitenabschluss- und Zwischendichtungen der Torsektionen garantieren niedrige Energiekosten und verbessern das Arbeitsumfeld für das Ladepersonal ganz erheblich. Gleichermaßen ist der Sicherheitsstandard vorbildlich: Fingerklemmschutz zwischen den Sektionen, Feder- und Seilbruchsicherung als Absturzsicherung und die optionale Rollenhalter- und Laufschienenabdeckung reduzieren die Unfallgefahren auf ein Minimum. Außen montierte Planen-Torabdichtungen mit integrierter Regenrinne für jede Verladestelle vervollständigen das überzeugende Energiesparpaket. Beim Zubehör entschied man sich für Anfahrpuffer mit Stahlplatte und für Halogen- Verladeleuchten. Sie leuchten die komplette Verladezone einschließlich der Lkw-Ladefläche hell aus.
Kompetenz in Solar
In unmittelbarer Nähe des Ortes Thalheim entstand das neue ‚Solar Valley‘. Nach dem Silicon Valley in Kalifornien nun ein Namensvetter in Sachsen-Anhalt? Anmaßend, überzogen? Dem Zweifler sei ein Rundgang anzuraten. Was ihn im Solar Valley erwartet, wird ihn nicht nur überraschen, es wird ihn begeistern. Q-Cells, Calyxo, Sontor, CSG Solar, Solibro, Sovello sind hier angesiedelte Unternehmen, die mehr nach großer weiter Welt klingen als nach Sachsen-Anhalt. Dazu ein Industriegebiet, das mit seiner anspruchsvollen Architektur eher als Großklinikum durchgehen könnte. Hier im Solar Valley wird nicht nur produziert, sondern im hohen Masse geforscht und entwickelt. Begonnen hat der beispiellose Aufstieg mit nur 19 hochmotivierten Mitarbeitern.
Heute forschen und entwickeln alleine bei Q-Cells über 250 Wissenschaftler und Ingenieure in der umweltfreundlichen Photovoltaik-Technologie, 2 000 Mitarbeiter sind verantwortlich für Administration, Produktion und Logistik. Mehr als 3 500 sind es insgesamt, die im Solar Valley an einem großen Rad drehen. Man spürt es förmlich, hier ist die Zukunft zu Hause. Forschung, Produktion, Administration und last but not least die Logistik. Alle Bereiche haben nur das eine Ziel vor Augen: Einen wichtigen Beitrag zur Schonung der sich verknappenden Energie-Ressourcen zu leisten. Und das gilt ebenso für den komplexen Bereich der Logistik, das letzte Glied in der Wertschöpfungskette.
Q-Cells, E-Mail: q-cells@q-cells.com, www.qcells.de
Crawford hafa AG, E-Mail: info@crawfordsolutions.com, www.crawfordsolutions.ch
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