Entwicklungszentrum
Eckelmann: Innovations-Unit für Bildverarbeitung und Künstliche Intelligenz
„Es werden in Zukunft bildverarbeitende Prozesse sein, die durch das Überwachen von kundenindividuellen Logistik- und Produktionsprozessen den Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit gestalten“, ist Volker Kugel, Vorstand Automation Projects bei Eckelmann, überzeugt. In Konsequenz installierte er am Hauptsitz in Wiesbaden eine Innovations Unit: In der neuen Einheit „Vision AI“ wurden die Entwicklungskompetenzen für KI-gestützte Bildverarbeitung konzentriert und personell ausgebaut.
Bei Eckelmann arbeiten und forschen täglich 250 Ingenieure, Informatiker und Naturwissenschaftler an der Gestaltung einer nachhaltigen und vernetzten Welt. Mit der Innovation Unit „Vision AI“ formte der Full-Service-Provider für industrielle Automatisierung und Digitalisierung eine zusätzliche Entwicklungseinheit für die intelligente Bildverarbeitung mit KI. Ihr Auftrag: durch bildverarbeitende Prozesse und maschinelles Sehen die Produktion und Prozesse der Zukunft zu gestalten – beispielsweise für 24/7 Qualitätskontrolle und Fehlererkennung durch visuelle Inspektion.
Eckelmann ist Entwicklungspartner für Anlagen und kundeninterne Prozesse der Produktion und Intralogistik: mit Lösungen und Leitsystemen zur Steuerung einzelner Anlagen oder Linien über Eckelmann FactoryWare Solutions. Ergänzt um die lückenlose Materialverfolgung für das gesamte Warehouse-Management über Eckelmann FactoryWare Logistics.
Einheit „Vision AI“ Teil der Unternehmensstrategie
Das Team der „Vision AI“ führt im Testzentrum anhand realer Kundenprodukte zukunftsorientierte Versuchsstrecken durch, um Automatisierung zu perfektionieren und Inbetriebnahmezeiten entscheidend zu reduzieren. Die Gründung der Einheit „Vision AI“ ist Teil der Unternehmensstrategie: über maschinelles Sehen den Bedarf von Branchen vorausschauend zu erkennen und zu gestalten, – mit smarten Kamerasystemen, innovativen Technologien und KI-Softwarelösungen. So wird das Team zu Sparringpartner für nachhaltige Entwicklungen der Zielkunden in (inter-)nationalen Zielmärkten.
Ein Beispiel für KI-gestützte Bildverarbeitung ist das kameragestützten Zähl-Gate FactoryWare RCD S+ (Reusable Crate Detection), mit dem in automatisierten Logistikdepots Mehrwegbehältern Reusable Packaging Containers (RPCs) digital erfasst werden. Dort werden klassische Bildverarbeitungs-Algorithmen und KI-Lösungen kombiniert. Nur wenige Sekunden für das prozesssichere Zählen und Erfassen durch das RCD S⁺ stehen 20 Minuten Handarbeit aus der Vergangenheit gegenüber.
Eckelmann war hier mit Visualisierungskompetenz Entwicklungspartner für Waschdepots: Bei Ankunft werden die auf Palette gestapelten Mehrwegbehälter dem RCD S⁺ zugeführt, erfasst, identifiziert, gezählt und die Resultate dem Logistikdepot zur Abrechnung mit seinen Kunden zur Verfügung gestellt. Mittlerweile sind die Eckelmann-Systeme europaweit in 32 Waschzentren in 17 Ländern im Einsatz, zwei weitere auf dem asiatischen Kontinent, aktuell läuft der Roll-Out in Nordamerika.










