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Behälter- & Palettenpooling

Materialfluss Round Table: Quo Vadis Lademittel?

Wechselnde Einsatzorte, immer und überall verfügbar und das möglichst in Top-Qualität – Behälter und Paletten sind unverzichtbar in der Logistik von heute. Bringt eine neue digitale Plattform etablierte Anbeiter in Bedrängnis? Welche Rolle spielt der Umweltgedanke beim Pooling? Die Redaktion Materialfluss diskutierte mit Experten über neue Geschäftsmodelle, wiederkehrende Herausforderungen und wohin beim Paletten- und Behälterpooling die Reise geht.

Round Table
Trafen sich im Bader Hotel, Parsdorf, zum Round Table (Hintere Reihe v. l.): Jesse Sels Contraload; Marcus Falkenhahn ­Falkenhahn AG; Thomas Hahn Swoplo und Martin Leibrandt EPAL. Vordere ­Reihe, v. l.: Martin Schrüfer und Susanne Frank Materialfluss. Bild: Thilo Härdtlein

Vier Topmanager sind der Einladung ins schicke Bader Hotel nach Parsdof, unweit der Münchner Messe, gefolgt. Mit dabei: Marcus Falkenhahn, Geschäftsführer der Falkenhahn AG aus Geisa, Thomas Hahn, Vorstand der swoplo AG aus Eschborn, Martin Leibrandt, CEO der EPAL European Pallet Association e. V. in Düsseldorf; Jesse Sels, Managing Director von CLD Contraload Group sus Aartselaar in Belgien.

Welche Positionen vertreten die Experten am Runden Tisch? Martin Schrüfer, Leitender Chefredakteur Materialfluss und LT-manager und Redakteurin Susanne Frank entfachten unter der „Paletten-Quadriga“ spannende Dialoge. Nach einem kurzen „Warm up“ ging es zuerst darum, ob der Tauschhandel den digitalen Marktplatz für Paletten fürchten muss.

„Ist Kaufen das neue Tauschen?“

Thomas Hahn
„Mehrweg sollte nicht unbedingt mehr Weg bedeuten, sondern es sollte ökologisch und ökonomisch sinnvoll sein.“ Thomas Hahn, Swoplo - Bild: Thilo Härdtlein

Diese Frage ging an den Vorstand der swoplo AG, Thomas Hahn, der mit seiner Internet-Plattform unterwegs ist, die Branche aufzumischen. „Unsere Idee war, die Lademittel-Logistik günstiger und transparenter zu gestalten.“ Hahn hält Pooling für absolut sinnvoll. „Die Frage ist, wie man es macht und welche Möglichkeiten es gibt. Pooling ist nicht für jedermann möglich. Wir haben uns überlegt, die Vorteile des Pooling für jeden zugänglich zu gestalten. Ergänzend dazu war unsere Idee, eine Online-Plattform zur Verfügung zu stellen, um Paletten zu kaufen und zu verkaufen. Die beste Möglichkeit wäre ein 1:1 Palettentausch. In der Praxis sei das aber oft gar nicht möglich, weil Differenzen entstehen. „Wir haben mit unserem Marktplatz eine zusätzliche Möglichkeit geschaffen, wie Kunden, unabhängig von Dienstleistern, anders mit Lademitteln umgehen können. Nachgelagert lassen sich durch die Plattform Differenzen klären. Der Kunde kann selbst entscheiden, möchte er tauschen oder kaufen und verkaufen.“ Jedes Modell habe seine Stärken und Schwächen, betont Hahn. Es komme immer darauf an, was der Kunde braucht. So sei es wichtig, dass der Kunde von Fall zu Fall entscheiden und einen Weg wählen kann, um für sich das Bestmögliche herauszuholen.

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Ist der digitale Marktplatz für Lademittel ein zukunftsfähiges Modell?

Paletten-Hersteller Marcus Falkenhahn sieht darin eine Ergänzung zum Pooling. „Bei dem einen ist es so gelagert, bei dem anderen so. Viele haben noch einen Dienstleister vor Ort, der die Sortierung durchführt. Das Ganze ließe sich auch komplett outsourcen“, betont Falkenhahn. Seiner Meinung nach sei der 1:1 Tausch, bei dem ein Lkw 33 Paletten mit Ware bringt und 33 leere mitnimmt, ein wenig aus der Mode gekommen, weil der Spediteur oft nicht wisse, ob er ein volles oder leeres Auto braucht. So seien viele Palettenscheine im Umlauf. „Eine Frage die aufkommt, ist das Thema Digitalisierung. Kann ich den Palettenschein handeln? Was ist, wenn ich beispielsweise in Hamburg Paletten habe und brauche die in München?“, gibt der Geschäftsführer zu bedenken.

Jesse Sels, Contraload, sagt, sein Unternehmen punkte mit einer All-inclusive-Gebühr pro Ladungsträger und habe ein starkes Standbein im Kunststofflademittel-Bereich. Als Pooling-Anbieter produziere man nicht selbst, auch wenn die Behälter als Eigentum von Contraload gekennzeichnet seien. Sels vermutet, dass es beim digitalen Marktplatz mehr Qualitätsdiskussionen geben wird. „Man kauft eine neue Palette und bekommt eine gebrauchte oder selbst reparierte zurück.“ Das Qualitätsproblem sei seiner Meinung nach beim Kauf und Verkauf nicht gelöst.

Über Qualität lässt sich vortrefflich streiten

Jesse Sels, Contraload
„Wir suchen schon heute nach alternativen Werkstoffen als Ersatz für Holz und Kunststoff.“ Jesse Sels, Contraload - Bild: Thilo Härdtlein

„Das was Herr Sels eben angesprochen hat, haben wir versucht, in einem Qualitätsklassifizierungs-Poster darzustellen“, merkt Martin Leibrandt von EPAL an. Die European Pallet Association e.V. ist der Platzhirsch unter den Poolbetreibern und verfügt über ein gewaltiges Netzwerk. Der CEO kennt verschiedene Begrifflichkeiten am Markt. „Der eine redet über eine 1A-Palette, der andere meint aber die Standardpalette und der dritte meint eine Neupalette. Es gibt keine klare Formulierung, welche Qualitätsklassen gemeint sind. Das war der Grund, warum wir in Zusammenarbeit mit GS1 eine Anwendungsempfehlung herausgegeben haben, wo wir sagen, „Neu“ ist unstrittig. Die Klasse A hat nach einem Durchlauf keine Gebrauchsspuren und immer noch das Qualitätskennzeichen „hell“, was wichtig für die Produktpräsentation ist. B ist die nachgedunkelte, mit geringen Gebrauchsspuren versehene Palette, ohne verdrehte Klötze.

C ist die altbekannte Speditionsqualität, die nach wie vor noch ihren Zweck erfüllt, aber sicherlich nicht mehr für automatische Warenwirtschaftssysteme eingesetzt werden kann.“

Wie Leibrandt weiter ausführt, sei ein digitaler Palettenschein in der Entwicklung. Damit soll der Versuch gemacht werden, das Ganze ein wenig auszugleichen, weil es schon vorkomme, dass einer neue Paletten anliefert und vielleicht Klasse C zurückbekommt. Leibrandt weiter: „Dieser Wertverlust soll dargestellt und zwischen den Vertragsparteien auch beziffert werden. Es geht um verschiedene Qualitätsklassen mit einer gewissen Wertigkeit und dann mit Abstufungen von 30, 20 und 10 Prozent oder so.“

Transparenz bieten

Dazu meldet sich swoplo-Vorstand Thomas Hahn zu Wort: „Wir haben das Programm, mit dem ein offener oder geschlossener Pool gemanagt werden kann, mit dem Qualitätsdifferenzen auch beziffert und bewertet werden können. Damit kann klargemacht werden, was passiert, wenn ein Hersteller A-Qualität liefert und welche Differenz entsteht, bis die Palette im Einzelhandel angelangt ist, und was mich dieser Transport kostet. All das lässt sich über unser Modell transparent machen.“ Wie Hahn weiter berichtet, will es swoplo seinen Nutzern ermöglichen, Pooling selber zu betreiben. Das ginge über eine abgesicherte Zahlung zusammen mit einer Bank und funktioniere mit 100-prozentiger Sicherheit. Man bekomme Wert zurück, wenn man Lademittel zurückgebe. Hahn: „Es gibt bei uns Ansätze, die neu sind, und Ansätze, die es im privaten Bereich schon überall gibt, wie beispielsweise die Bewertung der Teilnehmer im Netz. Einen übersichtlichen Marktplatz für Lademittel gab es bislang noch nicht.“ Sein Fazit: Man könne nicht pauschal sagen, Tausch sei das Beste oder ein Pooling-Dienstleister sei das Beste oder Ein- und Verkauf sei das Beste. Es komme wirklich auf die Situation an, betont der swoplo Vorstand.

Was macht es eigentlich so schwer die Paletten-Qualität festzulegen, will die Redaktion wissen. Marcus Falkenhahn meint, es läge in der Natur des Menschen. „Wer eine Palette abgibt, der behauptet, sie sei gut und der Empfänger meint, sie sei schlecht. So entstehen immer Meinungsverschiedenheiten. Man kann aber durchaus feststellen, ist die Palette hochregalfähig oder nicht, weil Klötze verdreht sind. Hell und Dunkel lässt sich auch leicht feststellen, aber ob ich die Palette in B oder C einordne, ist unter Umständen beim Palettentausch schwierig.“

Nach Meinung von Martin Leibrandt geht es bei der Diskussion oft nur um das subjektive Empfinden. „Wir neigen ja heute dazu, den Ladungsträger auch zur Produktpräsentation zu nutzen und wer möchte seine edle Schokolade auf einer optisch nachgedunkelten Holzpalette präsentiert bekommen? Im Endeffekt erfüllt die optisch nachgedunkelte Palette aber genau die gleichen Voraussetzungen wie eine helle. Für den Transport von Waren ist sie vollkommen gleichwertig.“

Immer wieder debattiert: Holz versus Kunststoff

Martin Leibrandt, EPAL
„Jeder spricht über RFID, jeder möchte es haben, aber keiner ist bereit, es zu bezahlen.“ Martin Leibrandt, EPAL - Bild: Thilo Härdtlein

An dieser Stelle kommt das Thema Kunststoff versus Holz ins Gespräch. Hat die Holzpalette im Display-Bereich überhaupt etwas zu suchen? Leibrandt: „Display-Paletten sind meistens Firmenpaletten und werden aus Kunststoff gefertigt. Kunststoff statt Holz, das ist eine philosophische Frage. Die meisten Leute schneiden zu Hause ihr hochwertiges Fleisch und Gemüse nach wie vor auf Holzbrettern, obwohl die ja so unhygienisch sein sollen. Es gibt mittlerweile Analysen der deutschen Lebensmittel-Institute, die das Gegenteil beweisen. Wenn ich eine Kunststoffpalette nicht exakt sauber gewaschen habe und vielleicht ein Haarriss vorhanden ist, dann habe ich Wasser in den Ritzen bzw. in der Palette. Ob das nun 100 Prozent hygienisch ist, sei dahingestellt. Das ist natürlich ein Thema zwischen der Kunststoff- und Holz-Fraktion, weil wir sagen, unsere Produktion ist zu 100 Prozent natürlich und es wird recycelt. Eine defekte Kunststoffpalette wird aussortiert und nicht repariert“.

Zur Ehrenrettung der Kunststoffpalette wirft Sels ein: „Wenn eine Kufe oder so etwas kaputt ist, dann muss man das sicher machen. Zweifellos braucht die Kunststoffpalette auch mehr Energie für die Produktion und sie ist teurer, das ist die eine Sache. Das heißt aber nicht, dass die Holzpalette besser für die Umwelt ist. Holz lässt sich zwar leichter reparieren, dafür ist eine Kunststoffpalette viel länger im Umlauf.“

„Wenn wir so argumentieren wollen, dann gehen Holzpaletten auch nie kaputt“, wirft Falkenhahn ein. „Die Palette geht eigentlich nur kaputt durch das Handling, durch Anfahrschäden beim Be- und Entladen oder wenn sie von oben runter fällt. Dabei geht aber die Kunststoffpalette genauso kaputt.“

Nicht jede Palette würde auch repariert, sondern gleich durch eine neue ersetzt, erwidert Sels. Aus seiner früheren Tätigkeit bei der Konkurrenz wisse er, dass nach 3 bis 5 Jahren komplett ausgetauscht wurde. Kunststoff sei auch nach 7 bis 10 Jahren noch im Umlauf, behauptet der Managing Director. Wo Kunststoff wirklich Sinn mache, sei der Hygienebereich, in der Nahrungsmittel- und in der Pharmaindustrie. Sels blickt etwas weiter in die Zukunft und meint, es müsse statt Holz und Kunststoff etwas Neues kommen. Die Ölvorräte seien endlich und jährlich würden 4 bis 5 Milliarden Holzpaletten produziert. Das sei auf Dauer zu viel auch wenn der Wald wieder aufgeforstet würde. „Wir suchen schon heute nach alternativen Werkstoffen als Ersatz für Holz und Kunststoff“, verrät Sels.

„Es gibt nichts, was nicht ersetzt werden könnte“, ist sich Falkenhahn sicher. Vorstellbar wären beispielsweise gepresste Paletten aus Kokosnuss-Abfall. Aber weltweit wachse mehr Holz nach als geschlagen werde. Es gäbe viele Bereiche, in denen Holz nicht mehr die erste Wahl sei und für andere Einsätze frei würde.

Materialfluss Round Table
Materialfluss Round Table

Auch Leibrandt ist sich sicher, dass die Zukunft Holz sein wird. „Das beste Beispiel ist der deutsche Gesetzgeber. Warum hat er heute ein Pfand für Plastiktüten eingeführt? Das ist doch ganz klar, in welche Richtung der Trend gehen wird.“

Mehrweg sollte nicht mehr Weg bedeuten

Bleiben wir noch etwas beim Thema Umwelt. Susanne Frank wirft ein, als großer Vorteil von Pooling werde immer angeführt, dass CO2 eingespart wird, weil Leerfahrten entfallen. Frage in die Runde: Ist das der große Vorteil des Poolings? „Es ist zwar nicht das Hauptargument, aber ein großes“, meint Thomas Hahn. „Unterm Strich habe ich die Erfahrung gemacht, es interessiert eigentlich die wenigsten, ob es ökologisch sinnvoll ist. Es ist eher so, dass es wirtschaftlich sinnvoll ist und die Ökologie ist ein Faktor, der begleitend auftritt.“ Für Umwelt und Geldbeutel sei es an besten, wenn nicht mit leeren Lademitteln durch die Gegend gefahren würde. Hahn bringt damit wieder seinen Marktplatz ins Spiel: „Wenn ich Lademittel brauche, dann sollte ich schauen, wo in der Nähe kann ich die Lademittel abholen. Es geht darum, die Transportwege zu reduzieren. Mehrweg sollte nicht unbedingt mehr Weg bedeuten, sondern es sollte ökologisch und ökonomisch sinnvoll sein. Das ist über Pooling beziehungsweise über unsere Plattform möglich.“

In punkto Ökonomie stimmt Leibrandt seinem Vorredner zu. „Das grüne Gewissen hört auf, wenn es an den Geldsäckel geht“, bringt es der EPAL CEO auf den Punkt. „Man kauft heute lieber eine Palette in München, weil sie dort vielleicht fünf Cent billiger ist und bringt sie dann nach Hamburg. Man hat ja ganz viel Geld eingespart. Das grüne Gewissen wird erstmal in die Schublade gelegt.“

Als Paletten-Hersteller weiß Marcus Falkenhahn, dass sein Produkt zu 100 Prozent vergleichbar ist und deshalb über den Preis verkauft werden muss. „Ich kann keine weiteren Services dazu verkaufen. Was hier wirklich zählt sind nun mal nur die Zahlen.“

Ladelogistik 4.0 – wie intelligent sind Behälter und Paletten heute und morgen?

In Zukunft sprechen die Behälter und Paletten untereinander und melden sich freiwillig für den nächsten Einsatz – ist das ein realistisches Szenario will die Redaktion wissen.

Markus Falkenhahn, Falkenhahn AG
„Im innerbetrieblichen Transport macht RFID Sinn. Im großen Pool oder in der großen Masse sehe ich RFID zeitnah nicht.“ Markus Falkenhahn, Falkenhahn AG - Bild: Thilo Härdtlein

Falkenhahn: „Es gibt sicher Einsatzmöglichkeiten, wo das Sinn macht. Beim innerbetrieblichen Transport zum Beispiel ist heute der Einsatz von RFID sinnvoll, und mir auf diese Weise schon mein Zulieferer die Informationen mit gibt. Im großen Pool oder in der großen Masse sehe ich den flächendeckenden Einsatz von RFID zeitnah allerdings nicht.“ Leibrandt ist davon überzeugt, dass aus der Palette ein intelligenter Ladungsträger werden muss. Die Frage sei nur, wer bereit sei, das zu bezahlen. Wie der CEO berichtet, hätte eine Arbeitsgruppe erarbeitet, dass für die Lesequote zwei Tags nötig seien, einmal auf der Längsseite und einmal quer und zwar mit einem Barcode mit Klarschrift und einem RFID-Chip. Damit könnten auch Handscanner die arbeiten. Mit dem Einsatz der RFID-Technologie sei es dann möglich, über Gates ganze Lkw-Ladungen mit Paletten zu erfassen. Die Ware wäre ja schon zuvor mit der Palette verheiratet worden.

Auch Sels ist davon überzeugt, dass der smarte Ladungsträger kommen wird. „Vor 13 Jahren, als wir Contraload gegründet haben, wurden wir schon gefragt, was macht ihr mit RFID? Heute gibt es die neue Technologie „Low Range“. Damit braucht man die Gateways nicht mehr. Das würde sich dann auch positiv auf die Investition auswirken.“

Leibrandt relativiert. „Jeder spricht über RFID, jeder möchte es haben, aber keiner ist bereit, es zu bezahlen. Die Frage ist, ob es RFID sein wird. Vielleicht gibt es neue Technologien, die noch ganz anders sein werden. 55 Jahre ist die Palette nicht verändert worden – aber sie wird zum intelligenten Ladungsträger werden.“ Wann das sein wird? Leibrandt wagt eine Prognose: „Spätestens in 10 Jahren!“ Falkenhahn äußert Zweifel: „Ich glaube nicht, dass wir das flächendeckend in 10 Jahren haben werden. Ich glaube, das dauert länger. Es gibt zwar Projekte, die bereits realisiert sind. Das sind aber Inhouse-Lösungen.“

Pläne für 2017

Materialfluss-Chefredakteur Martin Schrüfer läutet mit der Frage nach dem Fokus für 2017 die Schlussrunde ein. swoplo will laut Hahn im nächsten Jahr mehr Transparenz in den Bereich der Lademittel bringen, weil er glaubt, dass es daran einfach mangele. Falkenhahn: „Wir werden zur LogiMAT 2017 wieder eine Weiterentwicklung in Sachen RFID vorstellen.“

Sels: „Im Nahrungsmittel- und Hygienebereich werden wir 2017 weitere Projekte haben. Kommendes Jahr wollen wir auch mit einer eigenen Palettentechnologie auf den Markt kommen.“ Und auf die Neuentwicklung aus einem neuen Material (weder Holz noch Kunststoff), die Contraload bis Ende 2017 vorstellen will, wird nicht nur die Materialfluss-Redaktion gespannt sein.

Leibrandt nennt drei Punkte: „Wir werden verstärkt gegen Warenfälscher vorgehen und versuchen, einige Markenfälscher zu zerschlagen. Unsere aktuelle Herausforderung heißt Ukraine. Dort ist es uns gelungen, die Markenfälscher für das Produkt EPAL zu zerschlagen. Punkt zwei: Wir haben mit der UIC auch Wettbewerb im eigenen Haus und diesen Konflikt werden wir 2017 lösen. Außerdem werden wir uns verstärkt dem asiatischen Markt widmen. Es gibt dort ein Programm mit dem Titel „One Belt, One Road“, das von der chinesischen Regierung aufgesetzt wurde. Die gute Nachricht: Eines unserer Standardmaße ist auch als Standardmaß für den chinesischen Markt akzeptiert worden. Dementsprechend sehen wir dort gute Chancen für die Zukunft.“

Walter Dorsch

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