Kontraktlogistik

Edeka und pfenning logistics lieben Logistik

Kurze Wege gehören in der Logistik der Edeka Südwest zum Konzept. So finden Waren aus der Region ohne Umwege in die Ladenregale des Vollsortimenters. Wer als Logistik-Dienstleister in das Nahversorgungskonzept der Edeka integriert werden will, muss hohe Anforderungen erfüllen. Einer der Dienstleister für die Versorgung der Region Südwest ist der Heddesheimer Handelslogistikspezialist pfenning logistics.

Foto: fotolia – Eisenhans
Foto: fotolia – Eisenhans

Mit rund 1.300 Märkten – circa 1.000 werden von selbstständigen Einzelhändlern betrieben – ist die Edeka Südwest die zweitgrößte von sieben Edeka-Regionalgesellschaften in Deutschland. Ihr Absatzgebiet erstreckt sich über die Bundesländer Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland sowie den südlichen Teil von Hessen und angrenzende Teile Bayerns.

Seit November 2012 ist pfenning logistics für Edeka Südwest aktiv. Erst vor wenigen Wochen wurde der Vertrag mit dem Logistiker um mehrere Jahre vorzeitig verlängert. „Wir sind Stück für Stück in die Aufgabe hineingewachsen“, sagt pfenning logistics Geschäftsführer Matthias Schadler. Waren es zu Beginn der Partnerschaft saisonale Überhänge, um die es in der Logistik für die Heddesheimer ging, kamen nach und nach verschiedene Sortimente, das Kommissioniergeschäft und Value Added Services hinzu.

„Das Prinzip Kundennähe bestimmt die Wege unserer Logistik“

85 Mitarbeiter kümmern sich im multicube rhein-neckar, dem in 2013 von pfenning logistics eröffneten Multi-User-Logistikzentrum in Heddesheim, um die Lagerung und Kommissionierung von 2.300 Artikeln. Auf den 13.000 Palettenplätzen werden das Frühstückssortiment sowie Spirituosen, Wein und Sekt gelagert. Täglich verlassen bis zu 60 Lkw-Lieferungen das Logistikzentrum, um kommissionierte Ware an die Märkte im Südwesten auszuliefern.

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„Das Prinzip Kundennähe bestimmt die Wege unserer Logistik“, sagt Mathias Kipp, Geschäftsbereichsleiter Logistik bei Edeka Südwest in Offenburg. So setzt Edeka auch auf regionale Landwirte und Lebensmittelproduzenten, um Verbrauchern Produkte aus der Region bieten zu können. Die Gründe dafür liegen nicht nur in der hohen Qualität und Frische der Produkte, sondern auch in dem Selbstverständnis des genossenschaftlich organisierten Einzelhandelsverbundes. „Wir wollen mit dieser Beschaffungsstrategie auch die regionale Wirtschaft stärken“, so Kipp.

Matthias Schadler
„Telematiksysteme ermöglichen den papierlosen Workflow in der Transportsteuerung.“

Matthias Schadler Geschäftsführer pfenning logistics

Hinzu kommen Umweltaspekte. „Jeder Kilometer, den wir auf dem Weg unserer Waren bis in den Einzelhandel sparen können, reduziert Transportkilometer und damit den CO2-Ausstoß,“ sagt der Logistiker. Bundesweit wird die bedarfsgerechte Auslieferung aller Märkte der Edeka-Gruppe über ein dichtes, dezentral organisiertes Logistiknetz aus 36 Warenlagern gewährleistet. Mathias Kipp sieht den hohen logistischen Servicegrad in der Supply Chain des größten deutschen Lebensmitteleinzelhändlers als zentrales Thema: „Investitionen in effiziente Logistikprozesse sind und bleiben für die Edeka Südwest einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren“, so der Logistiker.

Moderne IT macht die Wege kürzer

Der Neubau des Logistikzentrums von pfenning logistics im Herzen der Rhein-Neckar-Region passte da vor vier Jahren in die Landschaft. Mit dem DGNB-Zertifikat in Platin ausgezeichnet und ausgestattet mit der größten kristallinen Aufdach-Solaranlage in Europa erfüllt die Immobilie die Vorstellungen der Edeka Südwest an eine umweltbewusste Logistik. Hinzu kommt die Handelsexpertise im Bereich der deutschlandweiten Filialbelieferung: Pro Jahr beliefert pfenning logistics mit rund 180.000 Touren nahezu alle Vollsortimenter und Discounter des Lebensmitteleinzelhandels; rund 33 Millionen Straßenkilometer werden dabei abgespult.

Zur Nachhaltigkeitspolitik der Edeka-Gruppe zählt der Einsatz von Fahrzeugen, die neuesten Abgasstandards entsprechen. Das ist auch bei pfenning logistics Programm. 16 Millionen Euro hat der Handelslogistiker 2016 in seinen Fuhrpark investiert und 120 neue Fahrzeuge mit Euro-6-Motoren angeschafft.

Auch IT macht die Wege für Edeka kürzer. „Alle Fahrzeuge, die zur Handelsbelieferung eingesetzt werden, sind mit einem Telematiksystem ausgestattet, das einen papierlosen Workflow in der Transportsteuerung ermöglicht“, erläutert pfenning logistics-Chef Schadler. Bestandteil des Systems ist ein Tablet-PC, den jeder Fahrer mitführt. Er zeigt nicht nur die optimale Route, sondern speichert auch alle tourbegleitenden Daten und Informationen. Die Telematik hat außerdem eine Schnittstelle zu Eco-Driving: Fahrer lernen, wirtschaftlich zu fahren.

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