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Artikel und Hintergründe zum Thema

Identtechnik/RFID

Moderne Identtechniken sind die Sinnesorgane der Logistik

Neue Produkte und Systemlösungen tragen dazu bei, die Intralogistik so effektiv wie möglich zu gestalten. Für die meisten Staatsbürger ist es eine Schreckensvorstellung, dass ihr aktueller Standort und ihr (Gemüts-)Zustand auf Schritt verfolgt, gespeichert und sogar gesteuert werden. In der Intralogistik hingegen ist die lückenlose Verfolgung nicht nur von Sendungen, sondern von jedem einzelnen Packstück höchst wünschenswert und vorteilhaft, weil sie eine genauere Analyse der Warenströme und somit eine bessere Planung erlaubt. Der Nutzen ist bekannt: Verkaufte Ware kann sofort nachgeordert, Pakete auf die richtige Förderlinien befördert und eingehende Ware unmittelbar IT-technisch vereinnahmt und zum richtigen Lager- oder Produktionsort gesandt werden.

ICS

Diese Technik ist inzwischen weit verbreitet, und die Branche freut sich auf zweistellige Wachstumsraten in den kommenden Jahren. Neuentwicklungen sollen dazu beitragen, die Marktposition auszubauen. Bei Datalogic ergänzt der 2D-Scanner QuickScan QD2400 das Programm. Er wird als besonders wirtschaftlich positioniert und bietet Area Imaging-Technologie, die 1D- und 2D- sowie PDF417-Codes liest, und zwar mit der derselben Geschwindigkeit wie ein Laserscanner. Die Bedienerfreundlichkeit wird durch ein neues Zieleinrichtungssystem erhöht: Der Scanner projiziert zwei blaue LED-Dreiecke auf einen Code, so dass der Anwender den Code einfach anpeilen kann.

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Enterprise-Computer auf ­Android-Basis

Ein aktueller Trend der Identtechnik sind kabelfreie Geräte. Sie erhöhen die Beweglichkeit der Bediener und verbessern die Ergonomie. Datalogic bietet als Neuheit für mobile Anwendungen den PowerScan PBT9500 Imager, das kabellose Pendant zum leitungsgebundenen PowerScan 9500. Er bietet nach Angaben des Herstellers herausragende Leseeigenschaften und eine sehr schnelle 2D-Erfassungsoptik mit Tiefenschärfe. Die Daten werden über ein Funkprotokoll auf Bluetooth 2.0-Basis übertragen.

Immer häufiger reicht das reine Scannen dem Anwender nicht aus. In diesen Fällen kommen mobile Hand-Held-Computer zum Einsatz, Allein das meistverkaufte industrielle Mobile- Computing-Gerät, die MC9000-Serie von Motorola, wurde weltweit mehr als zwei Millionen mal verkauft. Aktuell wird gerade die neueste Generation am Markt eingeführt. Das MC9200 ist mit einem deutlich schnelleren Dual-Core-Prozessor ausgestattet und unterstützt mobile Mitarbeiter unter schwierigen Einsatzbedingungen wie zum Beispiel im Lager, auf der Laderampe oder auf der Produktionsfläche. Es wurde für scanintensive Anwendungen in Gebäuden entwickelt und eignet sich insbesondere für Lager-, Bestands- und Workflow-Management. Mit dem Gerät lassen sich alle 1D-, 2D- und DPM-Barcodes omnidirektional mit Lasergeschwindigkeit einscannen.

Im Design und in der Handhabung orientieren sich die auch in der Intralogistik gebräuchlichen mobilen Handheld-Computer immer stärker an Smartphones. Diesen Trend verdeutlicht der neue Motorola Touch-Computer TC55 im Taschenformat, der nicht nur ähnlich aussieht wie ein Smartphone, sondern mit Android OS auch ein typisches Betriebssystem nutzt.

Auch dieses Gerät wurde von Motorola mit Blick auf Einsätze im Handel und bei der Direktlieferung von Waren entwickelt. Der für diese Aufgaben optimierte hochauflösende 4,3-Zoll-Touchscreen gewährleistet innerhalb und außerhalb von Gebäuden eine gute Display-Lesbarkeit und passt die Anzeige dynamisch an die Umgebungsbedingungen an.

Kamerabasierte Datenerfassung Kamerasysteme erfassen die Codes der Sendungserfassung im Wareneingang und senken damit sowohl Durchlaufzeiten als auch Kosten. Vitronic bietet für diese Anwendungen mit Vicam snap ein System zum Nachrüsten bestehender Handarbeitsplätze, an denen bislang herkömmliche Laserscanner eingesetzt wurden. Die Waren (z. B. Kleingut, Behälter oder Pakete) werden dabei manuell an einem Handarbeitsplatz durch das Lesefeld einer Matrixkamera geführt, die Daten wie Barcodes, 2D-Codes und Klarschrift (OCR) automatisch und ohne manuelles Auslösen erfasst.

Vitronic Kamerasystem
Vitronic hat ein Kamerasystem für die Nachrüstung von Arbeitsplätzen entwickelt, die bislang mit handgeführten Scannern arbeiteten.

Zu den Vorteilen einer kameragestützten Lösung gehört die Tatsache, dass die aufgenommenen Bilder z. B. per Ethernet an angeschlossene Speichersysteme übertragen und dort archiviert werden. Durch die Analyse der Bilder lassen sich dann Ursachen für nicht-identifizierte Objekte nachträglich bestimmen und abstellen. Beispielsweise können Zulieferer ausfindig gemacht werden, die falsche oder unleserliche Codes verwenden. So lassen sich die Bilder auch im Nachhinein für gezielte Prozessoptimierungen nutzen. Auch eine Datenanbindung an bestehende Warenwirtschafts- und Lagerverwaltungssysteme ist möglich.

Ein Ziel, das immer häufiger erreicht werden muss, je schneller die Logistik-Prozesse im Unternehmen und im Waren­austausch stattfinden müssen, heißt „Informationsfluss vor Warenfluss.“ Da die Anforderungen an Logistiktempo und -qualität stetig steigen, sehen die Anbieter von Scan- und Identsystemen optimistisch in die Zukunft. Weitere Trends, die den Einsatz von durchgängigen Ident-Lösungen fördern, sind die steigenden Anforderungen an die Fälschungssicherheit und die gesetzlichen Regelungen zur Rückverfolgbarkeit. In der Intralogistik, so kann man zusammenfassen, hat der „Große Bruder“ der lückenlosen IT-Steuerung nur Vorteile.

Neues auch auf der LogiMAT

Führende Anbieter von Identsystemen werden auf der LogiMAT 2014, die im Februar in Stuttgart stattfindet, ihre Neuheiten zeigen. ICS gibt schon einen Ausblick auf das Ausstellungsprogramm: Das Unternehmen wird unter dem Stichwort „Logistik 4.0“ Innovationen in der Supply Chain zeigen, die bei produzierenden Unternehmen und bei Logistikdienstleistern zur Prozesskostenoptimierung und Profitabilitätssteigerung beitragen. Konkret wird gezeigt, wie eine unternehmensübergreifende IT vom Lieferanten, über Partner bis zum Logistikdienstleister die permanente, zielgerichtete Bewegung von Waren- und Ladungsträgern sicherstellt. Ressourcen werden effizient geplant, eingesetzt und proaktiv gesteuert. Im Zuge dieser Gesamtlösung wird ICS innovative RFID-, NFC- und AIDC-Techniken vorstellen, die in Verbindung mit mobilen Applikationen und der neuesten Tablet-Generation einen Zugewinn an Transparenz, Sicherheit und Mobilität ermög­lichen. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei dem Behältermanagement. Ladungsträger wie zum Beispiel Container, Boxen und Paletten lassen sich dann jederzeit in Echtzeit lo­kalisieren und ihre Inhalte identifizieren und verifizieren, um sie exakt zur richtigen Zeit am vorgesehenen Zielort und in einwandfreiem Zustand bereitzustellen.

Kontakt: Datalogic GmbH D-73230 Kirchheim/Teck E-Mail: info@datalogic.de www.datalogic.de

ICS International AG D-61267 Neu-Anspach E-Mail: marketing@ics-ident.de www.ics-ident.de

Vitronic Dr.-Ing. Stein Bildverarbeitungssysteme GmbH D-65189 Wiesbaden E-Mail: sales@vitronic.de www.vitronic.de

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