materialfluss EXKLUSIV

Martin Schrüfer,

„Mein Vater war ein Innovator in der Fördertechnik“

2022 feiert der Sinsheimer Systemintegrator Gebhardt Fördertechnik seinen 70. Geburtstag. Großen Anteil am Erfolg des Familienunternehmens haben die Herren Fritz und Marco Gebhardt, die zusammen mit Reinhold Himmelhan schon seit langem die Geschicke des Unternehmens bestimmen.

Die Geschäftsführung der Gebhardt Gruppe ist fünfköpfig. Im Interview mit materialfluss sprachen Fritz (l.) und Marco Gebhardt (M.) sowie Reinhold Himmelhan (r.) über die siebzigjährige Firmengeschichte und die Lage in der Zukunft. Die Geschäftsführerrunde komplettieren, wenngleich auch nicht hier im Bild, Volker Nicolai (Vertrieb und Service) und Kevin Stadler (Human Resources und Finanzen). © Gebhardt Group

Im Interview mit materialfluss-Chefredakteur Martin Schrüfer lassen die drei Experten die Vergangenheit Revue passieren und sprechen über aktuelle Herausforderungen.

Die Gebhardt Gruppe feiert in diesem Jahr den 70. Geburtstag – haben Sie schon gefeiert und wenn ja, wie?

Fritz Gebhardt: Wir bereiten derzeit verschiedene Aktivitäten vor. Da im Moment immer noch Corona ein Thema ist, gestaltet sich das nicht so einfach, aber wir bleiben am Ball. Wir hatten bereits einen Kunden- und Mitarbeiter-Event im Mai in Hockenheim, beim Bosch Hockenheim Historic Rennen, an dem unsere historischen Gebhardt Rennwagen teilgenommen haben.

Was bedeutet so ein Jubiläum gerade für Sie, Fritz und Marco Gebhardt, persönlich?

Fritz Gebhardt: Für mich persönlich sind die 70 Jahre schon etwas ganz Besonderes, da ich ja von Anfang an dabei war und die Entwicklung der Firma live miterleben und weiterentwickeln durfte.

Marco Gebhardt: 70 Jahre Erfahrung sind ein starkes Fundament. Mit dieser Erfahrung und neuen Ideen wollen wir die nächsten Jahrzehnte in Angriff nehmen. Es bleibt auf jeden Fall spannend.

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Moderne Technik aus Baden: das One-Level-Shuttlelager bei 11teamsports. © Gebhardt Group

Herr Gebhardt senior, erinnern Sie sich noch dran, wie Sie als Kind zum ersten Mal – vermutlich mit dem Papa – das Thema Maschinen oder Technik erlebt haben?

Fritz Gebhardt: Mein Vater hat uns Kinder immer in seine Planungen und Arbeiten eingebunden, von ganz früh an. Somit waren wir immer Bestandteil seiner Unternehmungen und durften dadurch sehr viel lernen, was uns ein Leben lang begleitet.

Wie war es bei Ihnen, Marco Gebhardt?

Marco Gebhardt: Ich hatte schon früh die Möglichkeit, kleinere Aufgaben zu übernehmen, wie zum Beispiel in den Ferien bei der Inventur helfen. Die Arbeit an einem Automatiklager hat mich schon damals fasziniert. Manchmal gabs auch Schrauben zu sortieren. Das war nicht so spannend.

Was war Ihr erster Eindruck vom Unternehmen, Herr Himmelhan, damals in den Siebzigern?

Reinhold Himmelhan: Mich hat immer beeindruckt, dass Gebhardt als relativ kleines Familienunternehmen in den 70er Jahren innovative Produkte entwickelte, die einen großen Einfluss auf den Markt hatten. Das erregte damals meine Aufmerksamkeit und zog mich in das Unternehmen. Das hat sich bis heute nicht geändert.

Was hat Sie damals am meisten fasziniert? Was heute?

Generation zwei und drei des Familienunternehmens: Fritz und Marco Gebhardt haben aus dem Unternehmen einen renommierten Systemintegrator gemacht. © Gebhardt Group

Fritz Gebhardt: In den Siebzigern vollzog sich der Wandel vom Einzelmaschinenbau hin zu den Komplexen Förderanlagen, das war schon ein riesiger Schritt in die richtige Richtung. Es wurden die ersten Vertriebspartner mit ins Boot genommen und die Ausrichtung der Firma komplett auf neue Füße gestellt. In dieser Zeit hat mein Vater sehr viele fortschrittliche technische Entwicklungen auf den Weg gebracht, die patentiert wurden und noch heute gebaut werden. Er war ein Innovator in der Fördertechnik.

Generation zwei und drei des Familienunternehmens: Fritz und Marco Gebhardt haben aus dem Unternehmen einen renommierten Systemintegrator gemacht. © Gebhardt Group

Marco Gebhardt: Heute steht das Zusammenspiel aus Mechanik, Steuerung und Software bis in die Cloud im Vordergrund, um komplexe Logistikaufgaben bei unseren Kunden effektiv lösen zu können. Dazu haben wir in den vergangenen Jahren viele Kompetenzen aufgebaut, und das macht glaube ich auch den Reiz aus.

Sie alle überblicken eine lange Zeit des Unternehmens – was waren in Ihren Augen die technischen Meilensteine, die das Unternehmen zu dem gemacht haben, was es heute ist?

Fritz Gebhardt: Es ist tatsächlich eine sehr lange Zeit, auch in der Phase, in der ich nicht mehr im Unternehmen war, von 1986 bis 2000, habe ich immer die Entwicklung des Unternehmens im Augenwinkel gehabt. In den 80er Jahren wurde der Wandel zum Komplettanbieter, also Generalunternehmer, vollzogen und später wieder teilweise zurückgenommen, was damals niemand verstand. Man konzentrierte sich darauf, Zulieferer für die großen Generalunternehmer zu sein, was eine Zeit lang auch sehr erfolgreich für das Unternehmen war. In den Neunzigern wurden dann weitere Schritte in der Technik und der Steuerungstechnik vorangetrieben und große Anlagen mit sehr vielen neuen technischen Innovationen gebaut, sozusagen Kundenmaßanzüge, die zusammen mit den Kunden und deren Anforderungen konzipiert, entwickelt und in Betrieb genommen wurden. Durch die Übernahme der Sandt Logistik im Jahr 2007 eröffnete sich ein komplett neuer Markt für uns, die Lagerlogistik. Was für uns damit begann, das Lagerverwaltungssystem von Sandt zu übernehmen, entwickelte sich über die Regalbediengeräte und deren Service bis hin zur Fertigstellung vorhandener Sandt-Aufträge zu einem neuen Markt, in dem wir bisher nicht tätig waren und den wir bis heute sehr stark ausgebaut haben. Shuttlesysteme, Regalbediengeräte für viele Anwendungen, Sortieranlagen, fahrerlose Transportsysteme und die dazugehörigen Steuerungen, Lagerverwaltungssysteme und die IoT-Software Galileo bilden unsere Kompetenz ab. Bei uns können Sie heute alles aus einer Hand beziehen, inklusive der dazugehörigen Baumaßnahmen wie Silo-Hochregalanlagen und Gebäuden.

Bereits 1952 produzierte das Unternehmen GEMA (die Abkürzung stand für Gebhardt Maschinenbau) Fördergeräte für Schüttgüter. Hier im Bild: ein GEMA-Gurtförderer © Gebhardt Group

Und welche Personen und ihre Ideen waren neben Ihnen beiden und Herrn Himmelhan wesentlich?

Fritz Gebhardt: Der große Vorteil bei Gebhardt ist, dass ein Team von Spezialisten Hand in Hand arbeitet, um das Level der technischen Neuentwicklungen hoch zu halten, nach vorne zu blicken und auch die Entwicklung des Marktes immer im Blick zu haben.

Marco Gebhardt: Das Team steht ganz klar im Vordergrund. Alleine können sie bei der heutigen Komplexität der Lösungen nur wenig erreichen. Besonders ist bei uns das Zusammenspiel zwischen den Generationen. Auf viele erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter treffen die zahlreichen jungen Kolleginnen und Kollegen, auch die Absolventen unserer Gebhardt Academy. Wir investieren viel in Ausbildung und fast 40 Prozent der Mitarbeiter sind jünger als 30 Jahre. Viele davon haben bei uns ihre Ausbildung oder Studium absolviert. Auch die Zusammenarbeit mit Universitäten und Start-ups muss man an dieser Stelle erwähnen. So kommen viele Anregungen und Ideen ins Unternehmen.

Viele Intralogistik-Manager und Firmengründer haben in vergangenene Jahrzehnten ihr Handwerk bei Ihnen gelernt – das ist außergewöhnlich. Zustimmung?

Fritz Gebhardt: Wenn wir heute zurückblicken auf die Gebhardt-Partner aus den Anfangsjahren und deren heutigen Tätigkeiten ist das ein „Who is who“ in der Materialflussbranche. Fangen wir mal mit dem guten Freund meines Vaters an, Heinz König von TGW, er war der erste Lizenznehmer der Firma Gebhardt für Österreich. Dann Herr Klinkhammer senior, er leitete das Vertriebsbüro Bayern, als selbstständiger Berater und die Firma Späth, Rolf und Klaus Späth, Vertriebsbüro Stuttgart, auch selbstständig. Klaus Späth hat seine Ausbildung bei uns gemacht. Als mein Vater 1977 tödlich verunglückte, haben sich diese Herren abgewendet von Gebhardt und sich zusammengetan, um mit TGW den deutschen Markt zu beliefern, natürlich an alle unseren damaligen Kunden. Sie waren der Meinung, mit Frau Gebhardt hat die Firma keine Überlebenschance. Sie wurden eines Besseren belehrt. Auch Norbert Axmann hatte seine Anfänge bei Gebhardt, bevor er sich selbstständig machte und dann später an Interroll verkauft hat. Mein Vater hatte auch eine sehr enge Verbindung in den 70er Jahren zu Interroll, mit Hans vom Stein und Dieter Specht, hier wurden alle Kunststoffteile, die wir benötigt haben, hergestellt und später fördertechnische Ideen ausgetauscht und von Interroll gebaut und vertrieben. Wie Sie sehen, liegt die Wiege der Fördertechnik im Kraichgau/Baden.

Quantensprung im Jahr 1963: Die patientierte Kohlenabsackmaschine „Absackblitz“ aus dem Hause Gebhardt – sie wurde tausendfach produziert und in alle Welt verkauft. © Gebhardt Group

Wenn Sie auf die heutige Intralogistik blicken: Geht heute was, was Sie damals noch nicht mal skizzieren getraut haben?

Fritz Gebhardt: Die Entwicklung der letzten Jahre war und ist so rasant, dass eine Skizze von jetzt gleich wieder alt zu sein scheint.

Marco Gebhardt: Mit Software und Robotik lässt sich nochmal ein Sprung in der Produktivität erreichen. Gerade in zuvor manuell bedienten Lagern ist dieser Umbruch deutlich sichtbar. Schwärme autonomer Fahrzeuge oder dezentral gesteuerte Fördertechnik waren vor einigen Jahren bei weitem nicht so weit wie heute.

Ist das Ende der Fahnenstange erreicht oder denken Sie, dass die Innovation immer weiter gehen wird, bis wir das Beamen erfunden haben?

Fritz Gebhardt: Hier liegen Sie genau richtig, ein Ende ist noch nicht abzusehen.

Marco Gebhardt: Star Trek zeigt hier die Grenzen auf. Das Beamen und der Replikator wären tatsächlich eine Gefahr für unser Geschäftsmodell. Bis dahin wird sich noch einiges tun.

Seit Juni 2022 gibt es mit Volker Nicolai und Kevin Stadler zwei weitere Geschäftsführer. Braucht ein Unternehmen mit knapp 800 Mitarbeitern fünf Geschäftsführer?

Fritz Gebhardt: Ganz gemäß unseren Werten, denen wir treu bleiben, haben wir unsere Geschäftsführung breiter aufgestellt, um besser handlungsfähig zu sein. Wir haben die neuen Geschäftsführer bewusst aus den eigenen Reihen berufen, sie waren und sind in ihren Fachabteilungen sehr kompetent und anerkannt, beherrschen ihr Können und haben es verdient, im Unternehmen mitzuwachsen und Verantwortung zu übernehmen.

Marco Gebhardt: Wichtig ist für uns die Kontinuität, um auch das Vertrauen der Kunden zu behalten. Dazu gehört auch der Übergang und Generationswechsel in der Geschäftsführung. Herr Himmelhan ist zum Beispiel seit über 50 Jahren im Unternehmen und ein geschätzter und verlässlicher Ansprechpartner, intern wie extern. Ein abrupter Wechsel würde nicht zu uns passen. Wenn wir dann eine Zeit lang zu fünft in der Geschäftsführung sind, sehen wir das eher als Vorteil und nicht als Problem.

2018 stellten Sie den Cheetah heavy, 2020 den Speedsorter loop und den Storebiter OLS X vor, 2022 den Speedsorter line. Können Sie das hohe Entwicklungstempo halten?

Marco Gebhardt: Wir haben tatsächlich eine gut gefüllte Pipeline an neuen Produkten. Die Zusammenarbeit von mobilen Robotern und Lagersystemen fasziniert mich hier besonders. Auch die bidirektionalen Palettenshuttles haben großes Potential. Manches, was wir zwischenzeitlich zwar entwickelt, aber noch nicht vorgestellt hatten, haben wir kürzlich aber auch an Dritte verkauft, weil es nicht mehr zur langfristigen Planung unseres Produktportfolios gepasst hat. Einerseits natürlich schade, da wir immer viel Herzblut investieren und auch tolle Systeme dabei entstanden sind, andererseits muss man auch erkennen, wenn man einer Lösung nicht das notwendige Maß an Aufmerksamkeit widmen kann.

Wie sieht es beim Umsatzwachstum aus? 2017 verzeichneten Sie 90 Millionen, 2020 150 Millionen – wie ist das langfristige Umsatzziel? Muss Gebhardt auf eine bestimmte Größe wachsen, um eigenständig bestehen zu können?

Marco Gebhardt: Sicher müssen wir schneller wachsen als der Markt, um die Dynamik im Unternehmen zu halten.

Marco Gebhardt, Sie sind seit 11 Jahren Geschäftsführer, wo sehen Sie das Unternehmen 2032, dann im 22. Jahr Ihrer Tätigkeit als Geschäftsführer?

Marco Gebhardt (schmunzelt): Weiter oben in Ihrem jährlichen materialfluss-Ranking!

Mal unter uns: Gibt es Gebhardt dann noch als eigenständiges Unternehmen – oder als Marke oder Abteilung eines der „ganz Großen“?

Marco Gebhardt: Ich denke, wir müssen uns in unserem Marktsegment vor niemandem verstecken. Wir sind gerne ein Familienunternehmen, und das Gefühl habe ich auch bei unseren Mitarbeitern und Kunden. Es spricht nichts dagegen, weiter dynamisch zu wachsen. Außerdem sind die „ganz Großen“ doch mittlerweile fast alle versorgt, oder?

Wie viele Angebote zum Verkauf erhalten Sie pro Jahr?

Marco Gebhardt: Das sind schon einige, auch aus ganz unterschiedlichen Bereichen. Seltener Wettbewerber, eher Quereinsteiger, die in der Intralogistik etwas aufbauen und vorne mitspielen wollen.

Was kann ein mittelständisches Intralogistikunternehmen besser als ein Milliardenkonzern?

Himmelhan: Es ist nicht ungewöhnlich, dass in den Unternehmen eines mittelständischen Unternehmers eine fast familiäre Atmosphäre herrscht. Darüber hinaus ist ein mittelständisches Unternehmen näher am Kunden und kann oft mehr Flexibilität bei seinen Produkten oder Dienstleistungen bieten. Das ermöglicht es uns hier bei Gebhardt, schnell auf Kundenwünsche und veränderte Marktsituationen zu reagieren. Einen weiteren großen Vorteil sehe ich in den flachen Hierarchien und den daraus resultierenden schnellen Entscheidungsprozessen.

Gibt es eine Projektgröße, die Sie nicht handeln könnten?

Marco Gebhardt: Wir machen derzeit keine Projekte im dreistelligen Millionenbereich. Aber als ich in der Firma begonnen habe waren Projekte über 10 Mio. Euro eine Seltenheit, was heute hingegen ganz normal ist. Die Projektgröße und vor allem der Projektinhalt muss zu uns passen, das ist das Wichtigste, denn nur so können wir die Erwartungen unserer Kunden erfüllen.

Herr Fritz Gebhardt, was wünschen Sie dem Unternehmen für die kommenden Jahre?

Fritz Gebhardt: Dass wir unbeschadet über diese schwierigen derzeitigen Zeiten hinwegkommen, der Erfolg sich weiter fortsetzt und das Zusammengehörigkeitsgefühl im Unternehmen Bestand hat. Und dass unsere Kunden weiterhin Vertrauen in unsere Produkte und vor allem in Gebhardt haben.

Herr Himmelhan, was wünschen Sie?

Himmelhan: Ich wünsche dem Unternehmen und all seinen Mitarbeitern weiterhin viel Erfolg in den vor uns liegenden schwierigen Zeiten, dass das Unternehmen bei der Entwicklung von Produkten und Systemen, die der Markt brauchen wird, innovativ bleibt und in den bestehenden Märkten aus eigener Kraft gesund wächst.

Und Sie, Herr Marco Gebhardt?

Marco Gebhardt: Weiterhin gute Ideen für den Erfolg und Fortbestand des Unternehmens. Das Vertrauen der Kunden und Mitarbeiter, dynamisches Wachstum und eine gute Ertragslage.

Vielen Dank für das Gespräch, die Herren.


Martin Schrüfer sprach mit Fritz und Marco Gebhardt und Reinhold Himmelhan im Firmenhauptquartier in Sinsheim – und widerstand diesmal zumindest tapfer den Verlockungen, die die nahegelegene Rennstrecke am Hockenheimring bietet.

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