Bodenreinigung

Sauber mit Hybrid-Antrieb

Beim Kfz-Zulieferer ZF in Schweinfurt setzt die Gegenbauer Service GmbH eine Hybrid-Maschine von Nilfisk zur Reinigung der umfangreichen Bodenflächen ein. Und ist zufrieden mit dieser innovativen Technik. Der Begriff „Hybrid“ bedeutet so viel wie „etwas Gebündeltes, Gekreuztes oder Gemischtes“. In der Vergangenheit war das häufig mit einem Kompromiss verbunden. Heute werden in der Regel zwei Technologien so miteinander kombiniert, dass die eine die andere unterstützt und auf diese Weise das Resultat optimiert. So ist das auch bei der Nilfisk Kombinationsmaschine CS7000.

Sauber mit Hybrid-Antrieb
Sauber mit Hybrid-Antrieb

Geräte arbeiten leiser und sparen Kraftstoff

Die Maschine arbeitet mit einer Batterie, die über einen Verbrennungsmotor gespeist wird. Diese auf den ersten Blick umständliche Antriebsart bringt eine ganze Reihe von Vorteilen mit sich. Zum Beispiel bis zu 30 Prozent Einsparungen beim Kraftstoffverbrauch, bei gleichzeitiger Verlängerung der effektiven Betriebszeit und einem sehr niedrigen Arbeitsgeräusch. Außerdem kann die Maschine in Innenbereichen, in denen ein Verbrennungsmotor nicht eingesetzt werden darf, kurzzeitig rein elektrisch betrieben werden.

Auch Kai Schreiber von der Gegenbauer Service GmbH ist von den Vorzügen der Hybrid-Technologie überzeugt. Schreiber, der als Regionalleiter der Region Franken auch das Unternehmen ZF Friedrichshafen AG in Schweinfurt betreut, suchte eine Reinigungsmaschine die den Dimensionen des Werks dieser Größe gewachsen ist und dabei auch noch umweltfreundlich und vor allem wirtschaftlich arbeitet.

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Reinigungsprozess stört die Produktion nicht

Für die ZF Friedrichshafen AG war es vor allem wichtig, dass die technisch anspruchsvollen Produkte der Antriebsund Fahrtechnik in einem sauberen Umfeld gefertigt werden können. Und selbstverständlich darf der Reinigungsprozess die laufende Produktion nicht stören. Unterstützt werden die 50 Reinigungsfachkräfte von Gegenbauer, die bei ZF eingesetzt werden, durch verschiedene moderne Reinigungsmaschinen. Die Entscheidung, hier auch eine Hybrid-Kombinationsmaschine einzusetzen, beschreibt Kai Schreiber so: „Ich habe mir Gedanken darüber gemacht, wie wir in dem geringen Zeitraum, der uns zur Verfügung steht, die Industrieböden optimal reinigen können. Da kam uns eine Hybrid-Maschine, die gleichzeitig kehren und scheuern kann, gerade recht. Und die enorm langen Laufzeiten passen prima zum Objekt.“

Sie sind rundum zufrieden
Sie sind rundum zufrieden mit der neuen Hybrid Kombi­nationsmaschine (von links): Peter Neumann (Nilfisk Fachberater), Lutz Förstenberg (ZF Vor­arbeiter), Roland Karg (ZF Gebäudemanagement) und Kai Schreiber (Gegenbauer Regionalleiter).

Dabei ist der Weg zu diesen erstaunlichen Leistungsdaten gar nicht so revolutionär. Die Nilfisk Hybrid-Technologie verzichtet weitestgehend auf hydraulische Komponenten und ersetzt diese durch intelligente, elektronisch gesteuerte und elektrisch betriebene Motoren. Das ist nicht nur effizienter, sondern minimiert auch den Wartungsaufwand, der bei herkömmlichen Kombinationsmaschinen auftreten kann. Die Batterie wiederum wird bei der von Gegenbauer eingesetzten Nilfisk CS7000 von einem mit Flüssiggas betriebenen Verbrennungsmotor gespeist. Der gilt als besonders umweltfreundlich und ist deshalb die für den Inneneinsatz bevorzugte Modellvariante.

Flüssiggas-Variante reicht für zwei bis drei Schichten

In der Flüssiggas-Version reicht eine Tankfüllung für bis zu 20 Stunden Arbeitsbetrieb. Das entspricht bei einem sechs bis acht Stundentag einem tankwechselfreien Einsatz über zwei bis drei Schichten in verschiedenen Produktionsbereichen. Dank der beachtlichen mechanischen Bürstenleistung wird weitestgehend auf den Einsatz von Reinigungschemie verzichtet. Ein Punkt, der dem Umweltbewusstsein von Gegenbauer und ZF sehr entgegenkommt. Und das Urteil des Dienstleisters nach mehr als 350 Stunden Arbeitseinsatz: „Der Kunde ist sehr zufrieden. Es gab eine deutlich sichtbare Verbesserung in allen betroffenen Produktionsbereichen.“ In der Vergangenheit hatte ZF die Böden bedarfsabhängig in Eigenregie mit unterschiedlichen Maschinen gesäubert.

Reinigung nach Plan

Heute erfolgt die Reinigung mit der Nilfisk CS7000 nach einem festgelegten Plan in 124 beziehungsweise in 154 Zentimeter breiten Bahnen. 154 Zentimeter ist die Kehrbreite und 124 Zentimeter die Scheuerbreite. Bei einer maximalen Geschwindigkeit von 8,9 Kilometern in der Stunde kann die Kombinationsmaschine theoretisch fast 11.000 Quadratmeter in der Stunde kehren oder schrubben. Und wie Kai Schreiber schwärmt: „Bei einer Laufzeit von 20 Stunden könnte die Maschine mit nur einer Tankfüllung mehr als 200.000 Quadratmeter kehren oder über 150.000 Quadratmeter schrubben“. Diese Zahlen sind rein theoretisch errechnet und entsprechen nicht der Praxis, machen aber deutlich, was ein Hybridantrieb schaffen könnte. Und für Roland Karg vom ZF Gebäudemanagement hat die Maschine ein weiteres deutliches Qualitätsmerkmal: Das Getriebe des Fahrmotors der Nilfisk CS7000 ist ein Produkt der ZF Friedrichshafen AG.

Das Fazit, das Kai Schreiber nach dem ersten halben Jahr mit einer Nilfisk Hybrid-Maschine zieht, fällt recht deutlich aus: „Wir haben mit dieser Investition sehr konkrete Erwartungen verbunden - diese sind voll und ganz erfüllt worden.“ Und dass bei Nilfisk die Produktentwicklung weiter geht, zeigt sich in der Präsentation einer Nilfisk CS7000 mit Brennstoffzellen-Antrieb auf der letzten CMS in Berlin. Ein deutlicher Fingerzeig dafür, welches Ziel die Nilfisk Entwicklungsingenieure verfolgen: Noch effektiver, noch wirtschaftlicher und noch umweltfreundlicher.

Dieter Schulz

Kontakt:

Gegenbauer Holding SE & Co. KG 10117 Berlin Tel.: 0 30/4 46 70-0 E-Mail:

Nilfisk GmbH 25462 Rellingen Tel.: 0 41 01/3 99-0 E-Mail: info.de@nilfisk.com www.nilfisk.de

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