Bodenreinigung

Nilfisk-Advance geht dem Schmutz an den Kragen

Schmutz und Staub gehören zum Alltag. Wichtig ist allein, dass sich die entstehenden Verunreinigungen mit dem richtigen Reinigungsgerät effizient entfernen lassen. Doch welche Maschine mit welcher Ausstattung ist die Richtige? Ein Gastbeitrag aus der Praxis. Kehren lässt sich nahezu überall – sei es in Produktionshallen und Parkgaragen oder auf Plätzen, Straßen oder Zufahrten. Nicht nur Kehrmaschinen sind in der Lage, diese Aufgabe zu bewältigen – auch Kombinationsmaschinen mit Walzennassreinigung nehmen loses Kehrgut auf. Um hier eine erste Unterscheidung zu treffen, kann folgende Grundregel verwendet werden: Kleine Schmutzpartikel lassen sich im Innenbereich auch mit einer Kombimaschine entfernen. Großes Schmutzaufkommen mit sperrigem Kehrgut hingegen ist die Königsdisziplin der Kehrmaschinen.

Showroom der Nilfisk-Advance AG
Showroom der Nilfisk-Advance AG Schweiz in Wil

Kehren mit Walze oder Saugmund?

Grundsätzlich besteht das Basis-Kehraggregat aus einem oder zwei Seitenbesen, einer Kehrwalze oder einer hydraulisch betriebene Absaugung. Für die Arbeit in Innenbereichen eignet sich ein Walzensystem mit direktem oder indirektem Kehrprinzip. Beim direkten Kehrprinzip sitzt die Kehrwalze am hinteren Ende der Maschine und befördert den Schmutz gleich einer Schaufel in den Kehrgutbehälter. Geräte mit indirekten Kehrprinzip haben die Walze am vorderen Ende, so dass der Unrat im Überwurf in den dahinter liegenden Schmutzbehälter gelangt. Auf diese Weise wird der Behälter von oben aufgefüllt, was das nutzbare Volumen deutlich erhöht. Im Außenbereich findet man Kehrmaschinen mit Kehrwalze oder hydraulisch betriebene Absaugung. Letzteres wird vor allem bei leichtem Schmutzgewicht (zum Beispiel Laub) und großem Volumen eingesetzt. Das Saugprinzip bläst dabei den Schmutz von oben in den Behälter und füllt ihn somit nach und nach auf – in der Regel noch effektiver als beim in­direkten Kehrprinzip.

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Material von Bürste und Walze

Industriesauger
Industriesauger: Ein Nilfisk-CFM ­WhiteLine 421.

Je nach Reinigungsanwendung kommen verschiedene Materialien für Seitenbesen und Kehrwalze zum Einsatz. Arbeiten im Innenbereich oder auch große Feinstaubmengen benötigen eine Naturfaser mit vielen weichen Borsten. Bei gröberen Oberflächen im Außenbereich werden zumeist raue Polypropylen-Gemische oder Drahtgeflechte eingesetzt, da hier der Materialverschleiß deutlich ansteigt. Die Faustregel: Seitenbesen und Hauptkehrwalze sind in ihren Materialien in der Regel gleich – die Unterschiede liegen in der Borstenstärke.

Elektrisch oder von Hand betrieben?

Überall dort, wo gekehrt wird, kommt es zu Staubaufwirbelungen. Das gilt für den Handfeger ebenso wie für Kehr­maschinen. Je nach zu reinigendem Flächenvolumen und Staubsensibilität unterscheidet man zwischen hand­betriebenen und elektrisch betriebenen Geräten. Bei handbetriebenen Kehrmaschinen bewegen sich Seitenbesen und Kehrwalze mechanisch durch den manuellen Vortrieb. Elektrisch betriebene Modelle arbeiten mit Batterieantrieb oder werden durch Benzin-, Diesel- oder Gasmotoren in Gang gesetzt. Diese Elektrifizierung macht die automatische Absaugung von Schmutz- und Staubpartikeln möglich, welche durch die Kehrwalze aufgewirbelt werden. Es gilt also: Für staubarmes Kehren sind ausschließlich motorisierte oder batteriebetriebene Maschinen einsetzbar. Bei Maschinen mit hydraulischer Absaugung – also ohne Kehrwalze – wird das Kehrgut im Saugkanal mit Wasser bespritzt, um Staubaufwirbelungen zu vermeiden.

Die Frage, welcher Antrieb sich am besten für die Innen- beziehungsweise Außenreinigung eignet, ist nicht unumstößlich zu beantworten. Dieselantriebe mit effizienten Rußpartikelfiltern sowie Gasantriebe können ebenso im Innenbereich mit hoher Luftumwälzung eingesetzt werden wie der Batterieantrieb. Ausschlaggebend ist die benötigte Laufleistung der Maschine, da selbst die modernste Batterietechnologie nicht für den Dauereinsatz geeignet ist. Bezüglich des Außeneinsatzes ist zudem zu bedenken, dass die Bodenfreiheit batteriebetriebener Maschinen sehr gering ausfällt, schließlich sitzt der Antrieb direkt auf der Radachse.

Aufsitzer oder Mitgänger?

Jan Martijn
Jan Martijn, Leitung Produktmanagement bei Nilfisk-Advance, hat sich Gedanken über ­Reinigungsanforderungen gemacht.

Abhängig von der Flächengröße entscheidet sich, welche Oberflächenleistung eine Maschine pro Stunde mit sich bringen sollte. Grundlage hierfür sind die Arbeitsbreite (Kehrwalze plus Seitenbesen) sowie die Geschwindigkeit der Maschine – zwei Faktoren, die bei Aufsitz-Kehrmaschinen grundsätzlich höher sind als bei Mitgängern. ­Hinzu kommt die Zugänglichkeit der Fläche.

Handelt sich es um enge Gänge und zugestellte Wege, werden Geräte mit hoher Wendigkeit und einem geringen Wendekreis benötigt. Dabei ist jedoch zu bedenken, dass vor allem an der Portfoliogrenze vom Aufsitzer zum Mitgänger, die „kleinste“ Aufsitz-Kehrmaschine durchaus wendiger sein kann, als das „größte“ handgeführte Modell.

Bei großen Feinstaubmengen sollten Maschinen mit großem Filtervolumen und hoher Saugleistung zum Zug kommen. Hierbei kann es sein, dass trotz kleiner Flächen eine handgeführte Maschine – mit einem entsprechend kleiner dimensionierten Filter – nicht ausreichend ausgestattet ist.

Papierfilter oder Kunststofffilter?

Bei der Wahl des passenden Filterelements gehört der Nässegrad des Kehrguts zu den zentralen Faktoren. Ist der Einsatz der Kehrmaschine auf die Außenbereich fokussiert, wird des Öfteren feuchter Schmutz aufgenommen.

Jan Martijn, Nilfisk-Advance GmbH

Kontakt:

Nilfisk-Advance GmbH D-25462 Rellingen Tel.: 0 41 01 / 3 99-0 E-Mail:

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