Sensoren & Steuerungen

Flächenkontrolle für kurze Distanzen

Industriegerecht und robust oder preiswert und dafür weniger robust - diese Frage stellt sich sehr oft, wenn es um Sensorlösungen für intralogistische Aufgabenstellungen geht. Aber es geht auch anders.

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Mit dem neuen 2D-Flächenscanner TiM300 von Sick gelingt dieser Spagat zwischen Performance und Preis. Davon profitieren die Distanzierung und Kolonnenkontrolle in EHBs, die Kollisionsvermeidung und der Rückfahrschutz von Mini-FTS und mobilen Plattformen oder die Überstands- und Fachbelegtkontrolle an Regalbediengeräten.

Der TiM300 rundet die Palette schaltender und messender 2D-Flächenscanner von Sick ab. Metallgehäuse, nur 7,9 cm Bauhöhe, 4 m Reichweite, 270° Scanwinkel, integrierte Teach-Funktion sowie drei Schaltausgänge - mit diesen Merkmalen erfüllt der neue Flächenscanner die Anforderungen zahlreicher intralogistischer Anwendungen. Eingesetzt wird der rein detektierende und schaltende Laserscanner zur zweidimensionalen, nicht sicherheitsgerichteten Überwachung von Flächen. Die kompakte Bauform bietet vielfältige Integrationsmöglichkeiten. Diese Merkmale und der „kompakte“ Preis machen den TiM300 in vielen intralogistischen Applikationen zu einer technisch überzeugenden wie auch kostengünstigen Lösung.

Der TiM300 bietet die passende Detektionsleistung für verschiedene Applikationen. Das Gerät arbeitet mit infrarotem Sendelicht und bietet dadurch auch bei schwarzen Oberflächen ein unerreicht gutes Detektionsverhalten: Selbst bei nur 10 % Remission eines Objektes beträgt die Tastweite 2 m. Der 270°-Scanwinkel des TiM300 eröffnet vielfältige Möglichkeiten. EHBs lassen sich auch in Kurven zuverlässig distanzieren, die Fahrwege autonomer Fahrzeuge wie auch die Fahrzeuge selbst können auch seitlich überwacht werden. Zudem sind die Regalfächer doppelt tief auf Belegung ebenso wie auf mögliche Überstände kontrollierbar.

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Für diese Aufgabenstellungen bietet der TiM300 bis 16 Triple-Feldsätze in Form von Melde-, Warn- und Stoppfeldern. Sie erlauben ein situatives und vorausschauendes Reagieren der Fahrzeuge auf die Lage und die Entfernung erkannter Objekte. Hierfür stehen insgesamt drei Schaltausgänge zur Verfügung. Ab Werk verfügt der TiM300 über vorparametrierte Triple-Sätze, welche die gängigsten Überwachungsfälle darstellen und dadurch in vielen Fällen zur Inbetriebnahme des Flächenscanners ausreichen. Für individuelle Einstellungen bietet der TiM300 als erstes Gerät seiner Art eine integrierte Teach-in-Funktion. Aber auch eine umfangreichere Programmierung mit Hilfe der Oberfläche SOPAS von Sick ist möglich - der TiM300 besitzt hierfür eine USB-Schnittstelle, die beim montierten Gerät von der Seite zugänglich ist. Für besondere Fälle steht eine optionale Einrichthilfe zur Verfügung.

Verfügbarkeit ist in der Intralogistik alles, deswegen geht der 150 g leichte TiM300 bei der Robustheit keine Kompromisse ein: statt Plastik kommt als Gehäusewerkstoff Alu-Druckguss zum Einsatz. Dies verleiht dem Sensor ein Höchstmaß an Verfügbarkeit im rauen Umfeld. Je nach Einsatzumgebung lässt sich diese noch steigern, z.B. durch einen Montagerahmen, der vor Einflüssen aus dem Umfeld schützt, oder durch Shock-Absorber, mit deren Hilfe der Flächenscanner weitestgehend vibrations- und stoßgeschützt gelagert werden kann.Der TiM300 ist das neueste Produkt im Portfolio schaltender und messender 2D-Flächenscanner von Sick. Für Anwendungen, in denen auch Messfunktionen umgesetzt werden sollen, wird mit dem TiM500 ein Sensor mit Ethernet-Schnittstelle folgen. Das Einsatzgebiet beider Flächenscanner ist die nicht sicherheitsgerichtete Distanzierung von Objekten sowie die Kollisionsvermeidung auf Entfernungen bis zu 4 m.

Für größere Reichweiten - in der Regel korrelierend mit größeren Objekten und höheren Geschwindigkeiten - ist der Lasermesssensor LMS100 die richtige Wahl. Das schaltende Messsystem bietet bei einem Scanwinkel von ebenfalls 270° eine Reichweite von 50 m bzw. von 18 m auf tiefschwarze Objekte, die typischerweise nur etwa 10% Remission aufweisen. Hinzu kommt, dass die Multi-Echo-Technologie des LMS 100 selbst bei rauen Witterungs- und Umgebungsbedingungen eine bislang unerreichte Detektionssicherheit bietet. Auch beim LMS100 sind die wichtigsten intralogistischen Anwendungsgebiete die automatische Fachbelegungskontrolle an einem Regalbediengerät, der Kollisionsschutz in Hängeförderanlagen sowie die Umgebungserfassung und Navigationsunterstützung bei autonomen Fahrzeugen. Der LMS500 ist die Highend-Klasse bei der Distanzierung von Objekten sowie der Kollisionsvermeidung.

Mit einer neuartigen, lichtintensiveren Sendeoptik können Objekte nun auf Entfernungen bis zu 65 m erfasst werden. Selbst extrem remissionsschwache Oberflächen sind für die Scanner auf bis zu 40 m sichtbar - ideal also für Kollisionsschutzanwendungen in Häfen oder die Objekterfassung im Freigelände. Typische Einsatzgebiete sind u. a. die Positionierung, Distanzierung und Kollisionsvermeidung von Kränen, Auslegern, Straddle Carriern, Van-Carrier-Transportern und FTS in Häfen, die noch präzisere Klassifizierung von Fahrzeugen und Gespannen im fließenden Verkehr an Mautstellen oder Tunnelzufahrten, sowie Kontur- und Volumenerfassung.

So klein, so einfach, so günstig - der TiM300 ergänzt das Sick-Portfolio schaltender und messender 2D-Flächenscanner für die Logistik-Automatisierung in idealer Weise. Der Sensor ist mit seinen Leistungsmerkmalen laut Sick für viele intralogistische Low-Cost-Applikationen ein kostengünstiger wie auch technisch überzeugender Lösungsansatz.

Energieeffizienz integriert

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Sick Vertriebs-GmbH, E-Mail: [email protected], http://www.sick.de

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