EHB
Mit der EHB in die Höhe
19.07.2010 - Modernisierung, Spektrum 2010,
Die neue steigfähige Elektrohängebahn (EHB) von Eisenmann kann vollautomatisch Steigungen überwinden. So sind künftig flexiblere vereinfachte Streckenführungen bei geringeren Investitionskosten möglich, was sich zudem positiv auf den Durchsatz einer Anlage auswirkt. Diese EHB kann beispielsweise Lasten bis zu 300 kg über Steigungen von 30° transportieren. Theoretisch können alle Steigungen zwischen 0° und 45° überwunden werden, bei größeren Steigungen reduziert sich allerdings die transportable Nutzlast. mehr…
EHB
Alles andere als starr
19.12.2009 - Anwenderbericht,
Anlagenbau ist Maßschneiderei. Das zeigt auch das Beispiel Qatar Airways, wo eine Speziallösung für Flughafencatering auf EHB-Basis entwickelt wurde. mehr…
EHB
EHB statt Stapler, Getränkelogistik mit ausgeklügelter Fördertechnik sichert reibungslose Abläufe
20.06.2008 - Anwenderbericht,
Bei der Getränkelogistik muss es schnell gehen. Und damit alles reibungslos läuft, setzt man bei der Altmühltaler Mineralbrunnen GmbH auf ausgeklügelte Förderstategien, die auch im Notfall greifen.
Unweit von Kassel ist der neue, dritte Produktionsstandort für Mineralwasser und Erfrischungsgetränke der Altmühltaler Mineralbrunnen GmbH entstanden. PET-Einweg für den Discount ist das Erfolgsrezept der Altmühltaler, die unter den Top 10 in Deutschland der Abfüller alkoholfreier Getränke rangieren. Mit dem neuen Werk für die Marke Vitaqua setzte die Unternehmensleitung ein ideales Layout für die Getränkeabfüllung um.
Auf die grüne Wiese baute Krones im Auftrag der Gruppe ein Turnkey- Projekt mit vier Abfülllinien und einer Leistung von je 43.200 Flaschen pro Stunde und Linie. Das Hochregallager verfügt über 51.000 Stellplätze für Euro- Paletten, und leistet 635 Paletten/h bei der Ein- und 709 Paletten/h bei der Auslagerung. Im Versandbereich, auf einer Fläche von rund 3.850 m², zeigt sich das eng verzahnte Ineinandergreifen von internen und externen Abläufen. Eine Elektrohängebahn (EHB) mit 14 Fahrzeugen versorgt den Rampenbereich mit der bestellten Ware für die einzelnen Touren.
Die EHB-Fahrzeuge mit jeweils zwei Lastaufnahmen übernehmen die zuvor von der Europalette abgehobenen Düsseldorfer Paletten und stellen die Vollgut-Paletten auf Schwerlastrollenbahnen, den Auslieferspuren, bereit. Vier Bereitstellbahnen pro Tor versorgen jeweils zwei Lkw. 66 Düsseldorfer Paletten mit 1,5-l-Packs oder 60 Paletten mit 0,5-l-Flaschen ermöglichen eine maximale Auslastung für die Abmessungen und Bruttoladekapazität eines Sattelaufliegers mit 24,5 t. Über 16 Lkw- Tore mit Verladebrücken können die Lkw hier auf dem schnellsten und kürzesten Wege mit der Ware beladen werden.
Und dabei hat sich der Logistikleiter alle Optionen offen gehalten: „Wir können hier alle Arten von Fahrzeugen beladen. Durch die Heckbeladung können zum Beispiel Schubboden- Fahrzeuge, Megaliner, Kühlfahrzeuge oder auch Planen- Lkws eingesetzt werden, so dass wir hier keinen Beschränkungen unterliegen.“
Eng verzahnte Abläufe
Die über die Auftragserfassung angemeldeten Touren werden gemäß einem vorab erstellten Zeitplan auf den Verladespuren bereitgestellt. Eine Anzeigetafel zeigt die Auftragsnummer an, so dass jede Ladung eindeutig einem Auftrag zuzuordnen ist. Sobald der Spediteur seine Ankunft mit Angabe des Fahrzeug-Kennzeichens bei Vitaqua avisiert, wird die Auftragsnummer durch das Lkw-Kennzeichen in der Anzeige ersetzt. Auf den ersten Blick ist damit für jeden Fahrer bereits die zugeordnete Ladung und Ladespur erkennbar.
Bei der Ankunft an der Pforte erhält der Spediteur die Zufahrtsberechtung auf das Gelände – eine Transponderkarte, die zur Öffnung der Schranken sowie zum Ausdruck des Lieferscheins und Abschluss des Ladevorgangs benötigt wird. Der Aufruf zum Beladen und zur Einfahrt in das Betriebsgelände geschieht über eine automatisch vom Lagerverwaltungsrechner generierte SMS-Nachricht auf das Mobiltelefon des Lkw-Fahrers. Mit der Aufforderung an Tor 1-6 die Leerpaletten anzuliefern und anschließend an der vordefinierten Rampe die Vollpaletten zu laden, erhält der Lkw freie Fahrt.
Gleichzeitig „geben wir den Abzug an der vorgesehenen Bereitstellungsspur frei“ beschreibt Winfried Assmann die Abläufe, „denn nur so kann sichergestellt werden, dass der Fahrer die genau für ihn bestimmte Ladung aufnimmt und sich nicht versehentlich an einer anderen Bereitstellungsspur bedient.“ Die Übernahme der Leerpaletten quittiert ein Lagermitarbeiter mit einem Handterminal, so dass die Daten bereits der Auftragsnummer zugeordnet werden und mit der Übergabe der Verladepapiere auch die Leerpalettenabrechnung erfolgt.
Mit der Freischaltung der Bereitstellungsspur kann der Verladevorgang beginnen und der Fahrer die Paletten übernehmen. Die Schnelligkeit im Ablauf ist durch die Realisierung der Abnahme von 4 Düsseldorfer Paletten mit Langgabel- Hubwagen und weiterhin durch die automatische Nachführung der folgenden Paletten von der Schwerlastrollenbahn gewährleistet.
Die Erfahrung der Spediteure nutzen
Jeder Fahrer benutzt zur Verladung selbst wahlweise die Hubwagen mit den Lang- oder den Kurzgabeln zur 2-fach Abnahme und kann die Ladung je nach den örtlichen Gegebenheiten und der Tourenplanung für mehrere Märkte in seinen Lkw laden. Alle Flächenplanungen und Radien im Verladebereich sind ganz genau auf die Beweglichkeit der Hubwagen abgestimmt, so dass unnötiges Rangieren für die rund 300 Speditionen, die für Vitaqua tätig sind, entfällt.
„Die Fahrer können hier selbst sehr viel an Geschwindigkeit herausholen, wir haben mit unserer Erfahrung aus Baruth – wo wir vieles testen konnten – sehr genau gewusst, wie der ideale Ablauf sein muss, um möglichst große Geschwindigkeitsvorteile zu erzielen“, beschreibt Winfried Assmann die Planungsgrundlagen.
Im Disponentenbüro kommt dann die Transponderkarte wieder zum Einsatz: Durch die Prüfung der Karte im Lesegerät findet der Abgleich statt, ob die Bereitstellungsbahn eine Leermeldung bringt und der Auftrag an das Lagerverwaltungssystem zurückgemeldet wurde. Erst dann kann ein Lieferscheinausdruck erfolgen. Die eindeutige Zuordnung der Palettendaten und der Daten zu den Bereitstellungsspuren mit der Verknüpfung zu den Auftragsdaten erlaubt für Vitaqua zu jeder Zeit eine sichere und genaue Lokalisierung der jeweils gelieferten Paletten an die einzelnen Kundenmärkte.
Während des Auftragsabschlusses im Disponentenbüro erhält bereits der nächste Lkw, dessen Ladung auf Spur 2 an diesem Verladetor bereitsteht, per SMS die Aufforderung den Hof zu befahren und seinerseits die Leerpaletten anzuliefern, um anschließend an der frei werdenden Rampe anzudocken. Natürlich sind im ganzen Ablauf auch zahlreiche Kontrollmechanismen eingebaut.
Winfried Assmann berichtet: „Wird zum Beispiel im Disponentenbüro vergessen, die Transponderkarte zu entwerten, steht der Lkw-Fahrer an der Schranke und kommt nicht raus, es ist also zu jeder Zeit immer sichergestellt, dass kein Schritt im Ablauf unterbleibt. Hat der Fahrer die Ladepapiere dabei, kann die Pforte das Entwerten der Karte übernehmen. Ist aber der Lieferschein nicht mit dabei, muss der Fahrer zurück zum Disponentenbüro, um dort den ordnungsgemäßen Abschluss der Verladung zu erledigen. Es kommt hier niemand raus, der nicht alle Schritte im Ablauf erledigt hat. Und diese Fehler unterlaufen den Fahrern nur einmal, das ist sicher.“
Auch mögliche Crashes beim Verladen, Schäden an Vollgutpaletten, die beim Rangieren immer wieder mal entstehen können, sind berücksichtigt. Eine Expressbahn inmitten der Bereitstellungsspuren steht dafür zur Verfügung. Fehlerhafte Paletten werden ausgesondert und per Nachbestellung über die Expressbahn ersetzt. Durch die hohe Priorisierung dieser Bestellung im Materialflussrechner ist eine solche Ersatzpalette innerhalb von rund sieben Minuten aus dem Hochregallager ausgelagert.
Elemente für perfekte Abläufe
Die ganze Erfahrung aus dem Betrieb der Getränkelogistik brachte Winfried Assmann bei der Planung des neuen Werks ein: „Wir haben vor drei Jahren angefangen, uns Gedanken über ein neues Werk zu machen und da habe ich mir einzelne Komponenten in Baruth angesehen und mich gefragt, was könnte man denn noch verbessern, um ideale Abläufe zu bekommen.“
Grundlagen für höchste Effizienz bei der Auslieferung
- Verzicht auf Gabelstaplerverkehr
- Einsatz des Elektrohängebahnsystems zur Entsorgung der Produktion sowie zur Einlagerung und Auslagerung
- Schwerlastrollenbahnen für die Düsseldorfer Paletten, die ohne Antrieb auskommen und nur auf Los- und Bremsrollen basieren
- Verlegung der Leerpalettenanlieferung aus dem Verladebereich
- Planung der Verladebereichs mit je zwei Bereitstellungsspuren pro Verladetor
„Mit 16 Toren und 64 Verladespuren und der Verladung in zwei Schichten über 16 Stunden sowie der Überleistung, die in unserem Hochregallager eingeplant ist, können wir hier bis zu 400 Fahrzeuge pro Tag abfertigen und die Mengen an den Handel ausliefern, die von dort angefordert werden,“ fasst Winfried Assmann zusammen.
Altmühltaler Mineralbrunnen GmbH, www.altmuehltaler.de
Krones AG, E-Mail: info@krones.com, www.krones.de
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Gabelhubwagen-Schleppsystem von EISENMANN
04.02.2008 - Kurzbericht,
In diesem Jahr ist auch die Eisenmann Anlagenbau auf der LogiMAT vertreten. Der international tätige Systemanbieter für Fördertechnik wartet mit innovativen Lösungen für Speditionen und Intralogistik auf. Premiere hat das neue Gabelhubwagen- Schleppsystem VarioTow, ein Konzept, das den klassischen Gabelhubwagen mit der Elektrobahn kombiniert. So bietet es eine wesentlich leistungsfähigere High-Tech Alternative zum klassischen Unterflurförderer.
LogiMAT 2008: Halle 4, Stand 437
Eisenmann, D-71002 Böblingen,
Tel.: 0 70 31/78-0, Fax: 78-11 88,
E-Mail: info@eisenmann.de, www.eisenmann.de
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Darüber hinaus stellt Eisenmann seine aktuelle Generation von intelligenten Elektrohängebahnsystemen vor.
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MultiCar mit mehr Zuladung
13.08.2007 - Spektrum,
Die 2007 weiterentwickelte Produktgeneration des MultiCars ist universell einsetzbar. Speziell für höhere Zuladungen von bis zu 60 kg wurde das MultiCar technisch und optisch weiterentwickelt. Das System ist jetzt schneller und effizienter und damit die clevere Transportalternative für Industrieanwendungen.
Das flexible Baukastensystem mit verschiedenen Weichentypen ermöglicht die Anpassung an nahezu jede innerbetriebliche Transportaufgabe und Gebäudestruktur. MultiCar, das über ein aktives und passives Lastaufnahmemittel verfügt, lässt sich sowohl in der Fertigungsindustrie als auch in Bibliotheken einsetzen. Das MultiCar-System bietet im Industriebereich eine zeitgerechte Zuführung der Materialien in die Produktionsabläufe. Dies ermöglichst die Optimierung der Lagerbestände und Materialflussprozesse.
Telelift GmbH, 82178 Puchheim,
Tel.: 0 89/8 00 01-0, Fax: 8 00 01-1 11,
www.telelift.de
Freie Wege
Als flurfreies Fördersystem verläuft die Streckenführung meist unter der Decke, so dass wichtige Wege und Produktionsflächen frei bleiben.
















