Erfolgsfaktor intelligente Produktion
26.05.2011
Um den Fertigungsablauf noch wirtschaftlicher zu gestalten, setzt SCS auf Säulenschwenkkrane mit speziellen Elektrokettenzügen. So ist es heute möglich, aus Rohlingen rund 50 000 Präzisionsteile im Jahr zu produzieren und täglich zur Verfügung zu stellen.
Das Ziel von SCS ist es, neben einem reibungsfreien Ablauf in allen Phasen des Produktionsprozesses eine wirtschaftliche Lösung für die gestellten Aufgaben zu finden. So realisiert das Unternehmen tagtäglich die Serienfertigung komplizierter Werkstücke vom Entwurf bis hin zum fertigen Produkt.
Dabei ist es wichtig, auch anspruchsvolle Kundenwünsche zu realisieren. Dies alles bedingte eine klare Fertigungsstruktur mit entsprechenden Produktionseinrichtungen. Zwei Fertigungsbereiche stehen dabei besonders im Fokus: der Säge- und der Werkzeugmaschinenbereich. Im organisierten Zusammenspiel sorgen die Mitarbeiter dafür, dass die Endmontagearbeiten niemals ins Stocken geraten. Außerdem wurden beide Bereiche entsprechend konfiguriert, um diesen Anforderungen gerecht zu werden.
Im Sägebereich erfolgen unterschiedlich lange Zuschnitte aus Stabstahl mit unterschiedlichen Querschnitten, die für den weiteren Fertigungsablauf benötigt werden. Über der Säge ist ein Hängekran installiert, der den gesamten Sägebereich überspannt. Als Kranfahrwerke sind Elektrofahrwerke des Kito-Elektrokettenzuges ER installiert. Am Kran selbst verfährt ein Elektrokettenzug ER, Traglast 1 t, der über Gurte die unterschiedlichen Stabstahllängen und Profilquerschnitte aufnimmt und zur Säge transportiert.
Während des Transportes führt der Werker die Last mit einer Hand, um ein Kippen und Verkannten der Last zu verhindern. Der Zug ist robust und solide gebaut und kann, im Bereich der Säge, mit einer 24 V-Schützsteuerung seine Aufgaben problemlos erfüllen. Ferner ist er mit einem oberen und unteren Endschalter, thermischem Überlastschutz und Betriebsstundenzähler ausgerüstet. Der Elektrokettenzug ER hat sich bewährt. Er ist entsprechend der Transportaufgaben ausgelegt und erfüllt die an ihn gestellten Anforderungen in jeder Hinsicht.
Der Sägebereich ist mit einem Kran überspannt. Kranfahrwerke sind Elektrofahrwerke des Elektrokettenzuges ER. Der Kito-Elektrokettenzug ER übernimmt den Transport des Langgutes zur Säge. Hierdurch wurde die Unfallgefahr gegen Null reduziert.
Cartrige-Ventile werden überwiegend in Schiffen, Bohrinseln, zur schnellstmöglichen Regelung sehr hoher Ölvolumenströme, oder in großen Baggeranlagen eingesetzt.
Präzision ist hier also unbedingte Voraussetzung. Daher wurde im Werkzeugmaschinenbereich auch ein Schwenkkran installiert, der aufgrund seines Radius die Fläche von zwei Werkzeugmaschinen abdeckt. Den wesentlichen Teil übernimmt ein Kito-Elektrokettenzug ER2 mit einer Traglast von 250 kg. Er ist für die Ver- und Entsorgung der Werkzeugmaschinen zuständig. Dabei geht es im Wesentlichen um das Einbringen von teilweise schweren Werkstücken und den Wechsel von Werkzeugen in und aus der Maschine und deren exakte Positionierung.
Zu schwer für Menschen
Der Elektrokettenzug wurde notwendig, da die Dreibackenfutter mit einem Durchmesser von 320 mm und einer Höhe von 150 mm und entsprechende Drehteile von Personen weder gehoben, noch in die Maschine eingebracht werden können. Eine notwendige Verweilzeit in der Maschine ist darüber hinaus ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Maschinenbestückung und konventionell nur schwer zu handeln. Die in die Maschine einzubringenden Teile nimmt der Elektrokettenzug an einem Gurt auf und positioniert diese exakt vor der jeweiligen Maschine.
Das Einbringen in die Maschine ist mit dem ER2 ebenso problemlos möglich. Denn der Kito-Elektrokettenzug ist frequenzumrichtergesteuert, was für diese diffizilen Arbeitsabläufe Voraussetzung war. Schließlich sind die Geschwindigkeitsreduzierung und exakte Positionierung vor den Maschinen sowie das Einbringen der Teile in die Maschine im Gesamtablauf zeitlich festgeschrieben. Bedingt von dem Wechselzyklus, der im Wesentlichen davon abhängt, wie lange das Werkstück in der Maschine bleiben muss, wird der Elektrokettenzug vier- bis fünfmal in einer Stunde benötigt.
Der ER wird aufgrund seiner einfachen Handhabung in fast allen Branchen eingesetzt, so in der Papierindustrie, in Werften, in Gießereibetrieben, als Revisionszug sowie auf Großbaustellen, aber auch in mittelständischen Unternehmen, wo sie zum Handling von schweren Einzelteilen wie Blechen oder Baugruppen über Schweißarbeitsplätzen eingesetzt werden.
Kito hat bei der Entwicklung des ER den Schwerpunkt auf Funktionalität gelegt. Das bedeutet letztendlich, dass der Zug auch ohne besondere äußerliche Schnörkel, robust und solide gebaut und versehen mit der richtungsweisenden Frequenzumrichter-Technologie oder 24-V-Schützsteuerung, seine Aufgaben problemlos erfüllen kann. Das Hebezeug zeichnet sich besonders durch seine hohe Bandbreite aus, die dem Anwender sehr viel Entscheidungsspielraum bietet.
Denn Tragfähigkeiten von 125 kg bis zu 20 t decken ein hohes Einsatzspektrum ab. Die Vielfalt von der Hakenversion über das Rollfahrwerk bis zu 5 t und der Einsatz eines Haspelfahrwerkes bzw. Elektrofahrwerkes bis zu 20 t verleiht dem Produkt die Eigenschaften eines Universalhebezeuges. Ein weiterer Vorteil für den Anwender ist die hohe Fertigungstiefe, die ihm ein hohes Maß an Sicherheit bietet. Schließlich stammen weit über 90 % aller verbauten Teile aus eigener Produktion.
Hinzu kommt, dass der Anwender das Gerät bekommt, das er bezüglich seiner Anwendung auch tatsächlich braucht. Kito setzt hier auf die Beratungskompetenz
seiner Händler und Partner. Bei der Firma SCS ist die Firma Möller aus Viersen als kompetenter Händler für die Beratung, Lieferung und Montage fördertechnischer Belange des Unternehmens zuständig.
Über SCS
SCS Werkzeug und Vorrichtungsbau mit heutigem Standort in Viersen wurde 1990 gegründet, um im Bereich Werkzeuge, Vorrichtungen und Sondermaschinen tätig zu werden. Das Produktportfolio reicht heute von modernen Maschinen, z. B. Papphülsenschneideautomaten, über CNC-Maschinen bis hin zur elektronischen Datenverarbeitung. Dabei spielt es grundsätzlich keine Rolle, ob es sich um ein einzelnes Werkstück oder um eine Serienproduktion handelt.
SCS GmbH, E-Mail. info@scs-werkzeugbau.de, www.scs-werkzeugbau.de
Kito Europe GmbH, E-Mail:info@kito.net, www.kito.net
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