Fördertechnik & Komponenten

Gummi statt Stahl

Bisher wurden Pendelbecherwerke im industriellen Einsatz hauptsächlich zur Verteilung recht geringer Fördermengen beispielsweise auf Siloreihen oder Verpackungsmaschinen eingesetzt. Aufgrund der vielen beweglichen Teile ist die Fördergeschwindigkeit eines Pendelbecherwerks relativ gering (0,1 – 0,35 m/s).

So sind größere Fördermengen nur über großvolumige Becher zu erzielen. Das Zugkettenproblem konnte schnell gelöst werden: Nerak setzt traditionell auf seine Gummiblockkette mit einvulkanisierten Stahlseilen als Zugträger.

Die Gummiblockkette arbeitet sehr leise, ohne Schmierung, nahezu wartungsfrei und vor allen Dingen ohne eine signifikante Längendehnung. Gerade bei großen Förderleistungen sind auch dementsprechende Förderwege zu berücksichtigen: Bei den traditionellen Stahlketten ergeben sich gerade in Verbindung mit dem Staub abrasiver Fördergüter oft ausgeschlagene Kettenaugen, die Teilung der Becher untereinander stimmt nicht mehr, Betriebsstörungen und schwerwiegenden Schäden sind kaum noch zu vermeiden.

Diesen möglichen Problemen geht man mit einer Gummiblockkette, die ja vom inneren Aufbau einem Transportband mit Stahlcordeinlage sehr ähnelt, von vornherein aus dem Wege.

Nerak GmbH Fördertechnik, D-29313 Hambühren, Tel.: 0 50 84/94 4-0, Fax: 94 4-2 22, E-Mail: [email protected], www.nerak.de

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Rekord

Zur Leistungsübertragung vor allem bei langen vertikalen Förderstrecken wurde die Gummiblockkette 55/100 entwickelt: Mit einer Bruchkraft von 232 kN stellt diese Gummiblockkette einen neuen Rekordwert auf.

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