Die Vormontage rationalisiert
13.08.2007
In der Vormontage bei der Automobilindustrie zählt jeder Handgriff. Es wird geplant und simuliert, um weiter zu optimieren. Jetzt hat ein neues Konzept seine ersten Gehversuche erfolgreich absolviert. Die Analyse der bestehenden Heckscheiben-Vormontage des Tourings hat ergeben, dass die Scheibe mehrfach aufgenommen und abgesetzt wurde. „Das sind unproduktive Arbeiten“, so der Befund der Planer.
In intensiver Zusammenarbeit mit dem Handhabungsspezialisten wurde nun ein neues Konzept erarbeitet: Die Heckscheibe sollte nur noch einmal zur Vormontage aufgenommen werden. Man beschloss ein sehr leichtes Grundgerät mit einem speziell entwickelten Greifer zu kombinieren.
Der Anspruch der Planer war, die Scheibe komplett im Gerät zu montieren. Dazu mussten in den Greifer zwei Freiheitsgrade integriert werden. Zusammen mit dem Hub und der Verfahrbarkeit des Grundgeräts ist so ein sehr flexibles System entstanden. Das Transportgestell, in dem die Scheiben angeliefert werden, hat ein Untergestell, in das der Montagewagen exakt hineinzentriert. So ist ein einfaches Aufnehmen der Heckscheiben möglich, und die Bruchgefahr wird gebannt. Während der Montage wird der Wagen mittels Bremsen am Boden fixiert.
Schmidt-Handling GmbH, D-71691 Freiberg,
Tel.: 0 71 41/27 61-0, Fax: 27 61-91,
E-Mail: vertrieb@schmidt-handling.de, www.schmidt-handling.de
Just-in-Time an die Linie
Zur Erleichterung der Montage kann die Scheibe gedreht und gewendet werden. Nach Abschluss der Montage erfolgt die Übergabe an den Kommissionierwagen, mit dem Just-in-Time an die Linie geliefert wird.
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